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    Volkmann, Hans-Richard

    Hans-Richard Volkmann stiftete der Stadt Halle über 200 seiner Werke

    Der Sohn von Richard von Volkmann-Leander war 1880–1888 u. a. Schüler von Eduard von Gebhardt an der Kunstakademie in Düsseldorf und 1888–1892 Meisterschüler Gustav Schönlebers an der Akademie in Karlsruhe. In der Nachfolge Schönlebers und beeinflusst von den Meistern von Barbizon, malte er vorwiegend Landschaftsbilder (u. a. „Landschaft mit Schafherde“, 1892; „Waldtal in der Eifel“, 1895; „Frühlingslüfte“, 1896). Er schufauch Radierungen, farbige Steindrucke und Buchillustrationen. Obwohl er sich 1892 in Halles späterer Partnerstadt Karlsruhe als freischaffender Maler niedergelassen hatte, blieb er bis zu seinem Tode seiner Heimatstadt stets verbunden. Dies belegt auch die Stiftung seiner mehr als 200 Jugendzeichnungen und –aquarelle aus Halle und dem Umland an seine Vaterstadt, welche heute im Stadtarchiv verwahrt wird. Zu seinen herausragendsten Werken gehören die unter dem Namen „Alt-Halle. Verschwundenes und Erhaltenes aus der alten Salzstadt Halle“ bekannt gewordenen Federzeichnungen der hallischen Altstadt. Hans Volkmann wird heute zu den berühmtesten deutschen Landschaftsmalern des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts gezählt.

     

    Beruf/Funktion: Maler 

    Geburtsdatum: 19.05.1860

    Geburtsort: Halle

    Sterbedatum: 29.04.1927

    Sterbeort: Halle