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  • Tag des Baumes 2026

    Der Beigeordnete für Stadtentwicklung und Umwelt, René Rebenstorf, nutzt den "Tag des Baumes", um sich bei allen Baumpatinnen und Paten zu bedanken. Dazu findet am 25. April 2026 um 11 Uhr ein Fototermin auf dem Marktplatz statt. Dieser Termin ist Bestandteil des kommunalen Umwelttages, der dort von 10 bis 15 Uhr stattfindet.

    Der jährliche Tag des Baumes am 25. April hat amerikanische Wurzeln. Der Journalist Julius Sterling Morton wanderte im vergangenen Jahrhundert in das karge Nebraska aus und pflanzte dort vorwiegend als Erosionsschutz viele Büsche und Bäume. Die Erfahrungen und Erkenntnisse seiner Bepflanzungen schrieb er nieder und startete gleichzeitig den Aufruf, einen Tag des Baumes festzulegen.

    Die Regierung von Nebraska griff diese Idee auf, so dass am 10. April 1872 Bürger und Farmer mehr als eine Million Bäume pflanzten.

    Der Tag des Baumes wurde in der ganzen Welt bekannt und von mehreren Ländern übernommen. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) initiierte am 25. April 1952 den ersten Tag des Baumes in Deutschland.

    In den Nachkriegsjahren wurden so viele Waldbestände kahl geschlagen, so dass der Tag des Baumes die Leute wieder an die Bedeutung des Waldes, insbesondere der Bäume erinnern sollte.

    Bäume sind für das Wohlbefinden des Menschen sehr wichtig. Sie spenden Schatten, sind Staubfilter, dämmen Lärm und säubern bzw. befeuchten die Luft. Bäume sind ein Biotop für eine Vielzahl von Insekten, Vögeln, Flechten und Pilzen. Im Stadtgebiet haben Bäume eine besondere Bedeutung. Sie stellen ein Bindeglied zwischen Stadtarchitektur und Natur dar. Ohne diese kleinen und großen grünen Oasen würde das Stadtleben grau und steril wirken.

    Bäume im Stadtpark oder entlang einer Straße sind Balsam für unsere Seele.

    Die Zitterpappel (Populus tremula) ist Baum des Jahres 2026

    Die Blätter der Zitterpappel (auch Espe oder Aspe genannt) bewegen sich schon bei leichtem Wind und wirken fast wie tanzend.

    Als Pionierbaum besiedelt die Zitterpappel schnell freie Flächen und hilft, Wälder zu erneuern.

    Vielen Tierarten dient sie als Nahrung und Lebensraum. So nutzen ca. 60 Schmetterlingsarten ihre Blätter als Futterquelle. Auch Vögel finden Nahrung und Nistplätze im weichen Holz.

    Die Zitterpappel wächst in Europa, Teilen Asiens und Nordafrika, vom Flachland bis in 2.000 Meter Höhe. Nach Stürmen oder Bränden breitet sie sich durch neue Triebe aus den Wurzeln rasch wieder aus.

    In Halle (Saale) ist sie vorrangig im Grünzug der Silberhöhe südlich der Straßenbahn-Haltestelle Anhalter Platz zu finden.

    Adresse:
    Team Umweltvorsorge und -kontrolle
    Neustädter Passage 18
    06122 Halle (Saale)
    Telefon: +49 345 2214680
    Fax: +49 345 2214667
    E-Mail: umwelt@halle.de

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