EU-Förderung: Stadt sucht Projekte aus dem Bereich Soziales
In der Stadt Halle (Saale) können sich noch bis 12. Juli 2026 Projekt-Träger aus dem Bereich Soziales für eine EU-Förderung bewerben. Unter dem Leitbild „Sozial, kulturell, attraktiv – für (H)alle“ werden Projekte gesucht, die eine positive Wirkung auf die Stadtgesellschaft erzielen. Diese können in sechs Handlungsfeldern angesiedelt sein:
- Entwicklung und Unterstützung von regionalen und kommunalen Willkommenskulturen,
- Vorhaben zur Bewältigung sozialer Folgen des demografischen und strukturellen Wandels,
- Lokale arbeitsmarktorientierte Mikrovorhaben,
- Kooperationen und Vorhaben zwischen allgemeinbildenden Schulen und regional angesiedelten Unternehmen zur Berufsorientierung und -vorbereitung von Schülern der Klassen 1 bis 6,
- Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeit,
- Vorhaben zur kulturellen Bildung in allen Altersgruppen.
Die Förderung der Europäischen Union erfolgt im Rahmen des Programms LEADER/CLLD/ESF+. Die Besonderheit: Die Auswahlverfahren sind so strukturiert, dass nicht übergeordnete Institutionen über die Verteilung der Mittel befinden, sondern auf kommunaler Ebene verankerte Gremien. In Halle wurden dafür die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Halle (Saale) und der LEADER Halle e.V. gegründet.
Bewerben können sich nur Institutionen, zum Beispiel Unternehmen, Vereine, Verbände oder Träger von Kultureinrichtungen. Die Projekte müssen in der Gebietskulisse der Stadt Halle (Saale) umgesetzt werden und können mit bis zu 95 Prozent gefördert werden. Unterstützung erhalten die Antragsteller vom LAG-Management, das von der Sachsen-Anhaltischen Landesentwicklungsgesellschaft (SALEG) betreut wird.
Informationen gibt es auf der Website der LAG Halle (Saale) oder unter lag-halle@saleg.de.
Alle Anträge werden von der LEADER-Jury bewertet.