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    Ausstellung „Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ wird im Stadtmuseum eröffnet

    (halle.de/ps) Die Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ im Christian-Wolff-Haus des Stadtmuseums wird am Donnerstag, 3. April 2025, 17 Uhr, vor und im Stadtmuseum, Große Märkerstraße 10, eröffnet. Die Wanderausstellung würdigt bis zum 11. Mai 2025 mit Hilfe großformatiger skulpturaler Präsentationen den großen Anteil jüdischer Athletinnen und Athleten an der Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Vorgestellt werden Biografien von 15 jüdischen Sportlerinnen und Sportlern. Dazu gehören die zehnfache Deutsche Leichtathletikmeisterin Lilli Henoch, die Fußballnationalspieler Julius Hirsch und Gottfried Fuchs, Fechtolympiasiegerin Helene Mayer, Schachweltmeister Emanuel Lasker, Meisterboxer Erich Seelig oder die Turnolympiasieger Alfred und Gustav Felix Flatow. Die Ausstellung stellt mit der Schwimmerin Sarah Poewe auch eine Verbindung zur Gegenwart her: Poewe gewann als erste jüdische Athletin nach Ende des Zweiten Weltkriegs für Deutschland eine olympische Medaille, 2004 in Athen.

    Die Brücke von der Ausstellung zum jüdischen Leben in Halle (Saale) können Besucherinnen und Besucher beim Besuch im Stadtmuseum schlagen: Die Figurinen führen vom Platz vor dem Museum über den Hof bis in den Bereich „Kommen und Gehen“ der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung „Entdecke Halle!“

    Für die Eröffnung am Donnerstag, 3. April 2025, 17 Uhr, bitte das Stadtmuseum um eine Anmeldung unter stadtmuseum@halle.de

    Weitere Informationen zur Wanderausstellung, Fotos und Video unter https://juedische-sportstars.de/