(halle.de/ps) Zum 3. Werkstattgespräch im Begleitprogramm der Sonderausstellungen „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“ und „Spuren in Halle. Zum Forschen und Mitmachen“ lädt das Stadtmuseum Halle am Sonntag, 29. März 2026, 15 Uhr, in das Museum, Große Märkerstraße 10, ein. In Vortrag und Lesung vermittelt Philip Mahrenholz, Mitglied des Kuratorenteams der Ausstellung „Spuren in Halle“, eine tschechische Perspektive auf Zwangsarbeit und Alltag in Halle (Saale) zwischen 1942 und 1945. Im Mittelpunkt steht das Tagebuch des jungen tschechischen Zwangsarbeiters Josef Sýkora (Jg. 1920). In seinen Aufzeichnungen beschreibt er seine Erlebnisse als Zwangsarbeiter in der Stadt. Als Gehilfe in einem Friseursalon im Süden von Halle (Saale) schildert Josef weniger die verhasste Arbeit für das System nationalsozialistischer Ausbeutung als vielmehr seinen Alltag, Begegnungen und Emotionen in der ihm fremden Stadt und ihrer Umgebung.
Die Teilnahme kostet (mit Museumseintritt) 7, ermäßigt 5 Euro. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Lesefests „Halle liest mit“ statt. Sie wird von der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen-Anhalt unterstützt. Die Ausstellungen zu Reinhard Heydrich sind noch bis 10. Mai 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen. Die Ausstellungen zu Reinhard Heydrich sind noch bis 10. Mai 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen. Weitere Informationen zu den Ausstellungen hier.