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    Ausstellung über Reinhard Heydrich im Stadtmuseum wird morgen eröffnet / Gespräch „Spuren in Halle“ am Sonntag

    (halle.de/ps) Die Sonderausstellung „Reinhard Heydrich – Karriere und Gewalt“ des Berliner Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“ in Halle (Saale), die durch „Spuren in Halle“ vom Stadtmuseum Halle ergänzt wird, wird am morgigen Donnerstag, 12. Februar 2026, 17 Uhr, im Stadtmuseum Halle eröffnet. Nach Begrüßung durch Stadtmuseums-Direktorin Jane Unger, sprechen Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt, Kultur-Staatssekretär Dr. Sebastian Putz und Hana Klučarová, Vertreterin der Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin, Grußworte. In die Ausstellungen führen Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung „Topographie des Terrors“, und Stadtmuseums-Kuratorin Kristin Land ein.

    Bereits am Sonntag, 15. Februar 2026, 15 Uhr, lädt das Stadtmuseum im Begleitprogramm der Ausstellung zum 1. Werkstattgespräch „Spuren in Halle“ ein. Das Thema des Auftakts dieser neuen Reihe lautet „Familie, Antisemitismus, Revolution – Die Jugend Reinhard Heydrichs“. Im Werkstattgespräch geht es um die Jugend des NS-Verbrechers und sein Aufwachsen im Umfeld von Halle (Saale). Norbert Böhnke vom Stadtmuseum gibt Einblicke in aktuelle Forschungen. Anhand von Quellen und Beispielen wird gezeigt, wie Antisemitismus, revolutionäre Bewegungen und persönliche Erfahrungen in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg wirkten – und warum sich ein genauer Blick auf diese Phase lohnt.Das Werkstattgespräch lädt zum Mitdenken, Nachfragen und Diskutieren ein. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Dennoch freut sich das Ausstellungsteam über Hinweise:  Wer kann etwas beitragen zur Jugendzeit von Reinhard Heydrich?

    Die Sonderausstellung des Berliner Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“ widmet sich Reinhard Heydrich (1904–1942), der im NS-Staat in wenigen Jahren unter Heinrich Himmler zum mächtigsten Mann im Überwachungs- und Verfolgungsapparat von SS und Polizei wurde. Während des Zweiten Weltkriegs war der Hallenser maßgeblicher Organisator des Holocaust. Die Schau ist vom 13. Februar bis zum 10. Mai immer mittwochs bis sonntags, 10 bis 17 Uhr, zu sehen.