(halle.de/ps) Mit der Unterzeichnung des Totalunternehmervertrags für das Bauvorhaben „Umbau und Baufeldfreimachung am Riebeckplatz im Rahmen des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ hat die Stadt Halle (Saale) einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Zukunftszentrum erreicht. Der Bund wird das Gebäude für das Zukunftszentrum auf dem Riebeckplatz errichten; die Fertigstellung ist für 2032 geplant.
Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Umwelt und Sicherheit, René Rebenstorf hat die Vereinbarung als Vertreter der Stadt in dieser Woche unterzeichnet. Vertragspartner ist die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) „Umbau Riebeckplatz“, bestehend aus den Gesellschaftern STRABAG AG und GP Verkehrswegebau GmbH. Weitere Auftraggeber sind neben der Stadt die beiden städtischen Tochterunternehmen EVH GmbH (EVH) und Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS).
Egbert Geier, Bürgermeister der Stadt Halle (Saale): „Die Stadt hat versprochen zu liefern – und wir haben geliefert! Die Neugestaltung des Riebeckplatzes und die Baufeldfreimachung können beginnen. Ich danke den vielen Partnern im Land und in der Stadt, die diesen sehr intensiven Weg mit ganzer Kraft mitgegangen sind. Es ist unser gemeinsamer Erfolg, dass wir diesen Meilenstein erreicht haben. Von Beginn an war das Vorhaben Zukunftszentrum ein Gemeinschaftsprojekt. Dass wir zusammenarbeiten können, haben wir schon in der Bewerbungsphase gezeigt, und stellen es auch jetzt in der Umsetzungsphase unter Beweis – mit dem Grundsatzbeschluss zur Transformation von Grünflächen und Verkehr am Riebeckplatz, den Beschlüssen zum B-Plan, dem Baubeschluss und ganz aktuell mit der Vergabe der Totalunternehmerschaft.“
René Rebenstorf ergänzt: „Mit der Vertragsunterzeichnung wurde wieder ein Etappenziel erreicht. Und dies ist gleichzeitig der Startschuss für die praktische Umsetzung des größten städtebaulichen Projektes, das seit der Wende in unserer Stadt in Angriff genommen wird. Sachsen-Anhalt kann auch Großprojekte umsetzen – das stellen Stadt und Stadtrat, Land und viele Partner bei der Neugestaltung des Riebeckplatzes und dem Bau des Zukunftszentrums unter Beweis.“
Die Vereinbarung regelt die Leistungen sowie die zeitlichen Fristen, die zur Baufeldfreimachung und zur Umgestaltung der Verkehrs- und Infrastrukturanlagen im Bereich des Riebeckplatzes und der angrenzenden Flächen erforderlich sind. Diese wurden als Gesamtlosvergabe europaweit ausgeschrieben. Die Arbeitsgemeinschaft aus STRABAG AG und GP Verkehrswegebau GmbH war im Vergabeverfahren Bestbieter, so dass sie als Totalunternehmer mit der kompletten Realisierung des Vorhabens beauftragt wird. Das Vorhaben umfasst unter anderem Maßnahmen im Bereich der Volkmannstraße, im Nord- und Südbereich des Riebeckplatzes, in der Magdeburger Straße und Delitzscher Straße; den Brückenabriss sowie die Umverlegung diverser Infrastrukturleitungen und -trassen.