(halle.de/ps) Die „Museumsnacht Halle und Leipzig“ wird in diesem Jahr in Leipzig eröffnet. Die Beigeordnete für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, begrüßt am Samstag, 9. Mai, 17.30 Uhr, auf dem Marktplatz gemeinsam mit der Beigeordneten für Kultur der Stadt Leipzig, Dr. Skadi Jennicke, die Anwesenden beim offiziellen Start der 16. gemeinsamen Museumsnacht. Musikalisch wird der Auftakt vom Klezmerensemble „Quadro Freylach“ der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ begleitet.
Unter dem diesjährigen Motto „Nachtgestalten“ bieten von 18 Uhr bis 24 Uhr insgesamt 90 Museen, Galerien und Sammlungen in beiden Städten ein vielfältiges Programm. Mehr als 500 Veranstaltungen sind geplant. In Halle beteiligen sich knapp 30 Einrichtungen an der Veranstaltung, darunter auch fünf städtische Institutionen.
Im Stadtmuseum, Große Märkerstraße 10, können Besucherinnen und Besucher unter anderem im Rahmen von Führungen auf Entdeckungsreise gehen und dabei mit Taschenlampe das mit Kerzen erleuchtete Christian-Wolff-Haus erkunden (18.30 Uhr und 20.30 Uhr), in der Dauerausstellung Objekte finden, die es heute nicht mehr gibt (19 Uhr und 21 Uhr), und mehr über Halle als Zentrum der europäischen Frühaufklärung erfahren (19.30 Uhr und 21.30 Uhr). Highlight im Stadtmuseum ist die Finissage und letzte Chance zur Führung durch die Heydrich-Ausstellung (20 Uhr und 22 Uhr) mit Kuratorin Kristin Land und musikalischen Interventionen durch Marco Helbig alias „Der Reimteufel“, der sich mit Rap der Vergangenheit nähert. Im Museumshof lädt zudem die DoSe-Jamsession aus der Tanzbar Palette zum Improvisieren ein.
Auf der Oberburg Giebichenstein, Seebener Straße 1, lädt das Stadtmuseum zu Führung zur Geschichte und mit Geschichten der Burg (19 Uhr), zu Fackelrundgängen (21 Uhr und 22.30 Uhr). Außerdem wird ein Lagerfeuer entzündet.
Im Planetarium, Holzplatz 5, können Gäste in der historischen Kulisse des Gasometers eine Ausstellung über das Sonnensystem besuchen und im Sternensaal mehr über Venus und Jupiter erfahren. Eine Führung (22 Uhr) gewährt Einblicke in das Planetarium.
Im Stadtarchiv, Rathausstraße 1, können Interessierte einen Blick hinter sonst verschlossene Türen werfen (18 Uhr, 20 Uhr und 22 Uhr), historische Filme aus und über Halle im „Pop-Up-Mini-Kino“ sehen und die Fotocollagen mit Halle-Bezug von H. W. Timme betrachten. Zudem ist die Ausstellung „Das unbekannte Halle in unseren Archivsammlungen“ geöffnet, aus der (ab 18 Uhr jeweils zur vollen Stunde) – ein Objekt vorgestellt wird.
Im Salinemuseum, Mansfelder Straße 52, gibt die aktuelle Ausstellung Einblicke in die neue Dauerausstellung, über die Gäste auch in einem Vortrag (20 Uhr) und bei Führungen mehr erfahren können (19 Uhr, 20 Uhr und 21 Uhr). Das Kabarett „Die Kiebitzensteiner“ gastiert und Kinder können motorisierte Lego-Modelle bauen und sich als Gaukler ausprobieren.
Das Programm der Museumsnacht und Infos zu den Tickets unter www.museumsnacht-halle-leipzig.de/