Bergzoo und Zukunftszentrum: Oberbürgermeister begrüßte Ministerpräsidenten in Halle (Saale)
(halle.de/ps) Eine Zitterpappel, der Baum des Jahres 2026, haben am heutigen Mittwoch, 8. Juli 2026, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze, Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt und Zoodirektor Dr. Dennis Müller im Zoo Halle gepflanzt. Bereits seit 2009 findet diese Pflanzung des „Baum des Jahres“ im halleschen Bergzoo statt. Zuvor hatten sich der Ministerpräsident und Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt über die Fortschritte des Bauvorhabens „Neubau der Informations- und Erlebniswelt für den Saaletourismus“ informiert.
„Die Arbeiten dafür haben bereits vor Wochen begonnen und liegen im Plan“, so Zoodirektor Dr. Dennis Müller. Bis 2029 soll an der Seebener Straße als Verknüpfung mit dem Saaletourismus ein neuer Zoo-Zugang mit Fahrradgarage und Aufzug sowie auf der Ebene der Reilsburg eine öffentlich zugängliche neue Kletter- und Erlebniswelt sowie eine attraktive bauliche Anbindung mit Beobachtungsmöglichkeit auf ein erweitertes Tiergehege entstehen. Insgesamt werden rund 20 Millionen Euro in die Neubauten investiert. Rund zwölf Millionen Euro werden im Rahmen der Förderung des Saaletourismus aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)“ finanziert.
Der Zoo war eine der Stationen, die Ministerpräsidenten Sven Schulze auf seiner Fahrrad-Sommertour 2026 in Halle (Saale) angesteuert hat. Am Morgen hatte Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt den Ministerpräsidenten bereits am Riebeckplatz, auf dem künftigen Baufeld des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation begrüßt – gemeinsam mit der Zukunftszentrums-Programmdirektorin und Sprecherin der Geschäftsführung, Dr. Ute Bretschneider, und Geschäftsführer Holger Lemme.
Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt: „Das Zukunftszentrum des Bundes hat eine große Bedeutung für Halle (Saale) und die Stadtentwicklung. Der Riebeckplatz wird von einer Verkehrsfläche zu einem einladenden Eingangstor in die Stadt gestaltet. Die Stadt und der obere Boulevard werden durch die Besucherinnen und Besucher belebt. Halle wird zudem positiv mit dem Begriff ,Zukunft´ in Verbindung gebracht.“
Ministerpräsident Sven Schulze: „Das Zukunftszentrum ist elementar wichtig für Sachsen-Anhalt, für Ostdeutschland, für ganz Deutschland. Das Zentrum ist eine riesige Chance für unser Land. Unser Ziel ist es, einen Spot zu schaffen, von dem aus unser ganzes Bundesland besucht wird.“
Bis 2032 soll in Halle (Saale) auf dem Riebeckplatz das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation entstehen. Die Einrichtung des Bundes, der das Gebäude auch selbst bauen wird, wird aus eigens dafür bereitgestellten Mitteln finanziert. Die Stadt Halle (Saale) wiederum hat die Aufgabe, das Baufeld freizumachen. 70 Millionen Euro von Land und Stadt stehen dafür zur Verfügung. Bis 2028 muss das Baufeld für den Bund bereit sein.