(halle.de/ps) Der Eichenprozessionsspinner hat sich auch in diesem Jahr in der Stadt Halle (Saale) stark ausgebreitet – nun schätzt die Stadt aber ein, dass die Population ihren Höhepunkt erreicht hat. In den kommenden Tagen ist voraussichtlich mit nur noch wenigen neuen Befallsstellen zu rechnen. Dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten.
Aktuell sind noch nahezu alle beliebten Erholungsgebiete der Stadt betroffen: Peißnitz, Ziegelwiese, Würfelwiese, die Dölauer Heide sowie weitere Park- und Grünanlagen mit Eichenbestand. Auch im Umfeld der Peißnitzbühne, wo in den kommenden Tagen größere Konzerte stattfinden, ist mit Raupen und Brennhaaren zu rechnen. Die anhaltend hohen Temperaturen verstärken das Risiko: Schweiß, offene Hautstellen sowie die Nutzung von Körperlotionen – insbesondere Sonnencremes – begünstigen das Anhaften der Brennhaare, die Hautreizungen oder allergische Reaktionen auslösen können.
Derzeit kann nicht gewährleistet werden, dass Besucherinnen und Besucher von Parkanlagen oder öffentlichen Veranstaltungen keinerlei Beeinträchtigungen erleiden. Einzelne Bereiche wie etwa Spielplätze können weiter kurzfristig gesperrt werden.
Die Stadt empfiehlt, Aufenthalte unter Eichen zu vermeiden, sowie die Kleidung regelmäßig zu reinigen, um mögliche Brennhaare zu entfernen.