(halle.de/ps) Zum vermehrten Auftreten des Eichenprozessionsspinners kommt es aktuell im halleschen Stadtgebiet. Vor allem auf der Ziegelwiese und der Peißnitzinsel, aber auch an anderen Orten sind Nester entdeckt worden. Die Stadt bittet vor allem in der Nähe von Eichen um erhöhte Vorsicht. Eltern sollten auch beim Besuch von Spielplätzen an denen Eichen stehen, auf diese Gefahr achten und den Spielplatz gegebenenfalls meiden. Der Kontakt mit den Raupen kann bei Menschen allergieähnliche Reaktionen auslösen; diese Reaktionen können Juckreiz, Hautausschläge, Bindehautentzündungen und in schweren Fällen Atemnot verursachen.
Die Stadt bittet deshalb Einwohnerinnen und Einwohner, beim Fachbereich Umwelt per Mail unter umwelt@halle.de Nester des Eichenprozessionsspinners zu melden, besonders in der Nähe von Spielplätzen und hoch frequentierten Bereichen.
Die Stadt Halle (Saale) beobachtet die Lage aufmerksam und bekämpft Nester in sensiblen Bereichen aktiv; in besonders sensiblen Bereichen wie Spielplätzen werden die Nester abgesaugt. Es kann aber auch zur Sperrung von Wegen kommen. Bis Ende Juni dürfte sich die Situation erfahrungsgemäß wieder entspannen.