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    Forschung und Paläokunst: Beigeordnete würdigt bei Feier zum 100. Jubiläum die Geiseltalsammlung

    (halle.de/ps) Mit der Festveranstaltung „Fossillagerstätte Geiseltal: 100 Jahre Forschung und Paläokunst“ begeht die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Donnerstag, 5. November 2026, 17 Uhr, das Jubiläum der ersten systematischen Ausgrabung von Wirbeltierfossilien im Braunkohlerevier Geiseltal vor 100 Jahren gewürdigt wird. Die Beigeordnete für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, begrüßt die Anwesenden bei der Festveranstaltung im Geiseltalmuseum in der Neuen Residenz, Domstraße 5. Anlässlich des Jubiläums der ersten Ausgrabung durch Ben Barnes (1903-1969) präsentiert die zum Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen (ZNS) gehörende Geiseltalsammlung eine Auswahl der damals gefundenen Fossilien. Zu sehen sind Rekonstruktionszeichnungen aus unterschiedlichen Jahrzehnten bis hin zur heutigen Paläokunst. Das ZNS stellt zudem an diesem Abend die neue Graphic Novel zum Geiseltal erstmals der Öffentlichkeit vor. Weiterhin präsentieren Künstlerinnen und Künstler aus dem Umfeld des ZNS ihre dort entstandenen Werke.

    Die Geiseltalsammlung umfasst etwa 50.000 Fossilien aus den ehemaligen Braunkohle-Tagebauen des Geiseltals bei Halle (Saale). Spektakulär erhaltene Pflanzen- und Tierreste, die seit 100 Jahren weltweites wissenschaftliches Interesse wecken, erlauben einmalige Einblicke in ein 45 Millionen Jahre altes, subtropisches Ökosystem. Zu den herausragenden Funden zählen beispielsweise landlebende Krokodile, flugunfähige Riesenvögel oder hundsgroße Urpferdchen.