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    Freiluftausstellung über „Fußballfans im Visier der Stasi und der Volkspolizei“ an der Ulrichskirche wird eröffnet

    (halle.de/ps) Eine Freiluft-Ausstellung mit dem Titel „Im Objektiv der Staatsmacht – Fußballfans im Blick von Volkspolizei und Stasi“ wird am Dienstag, 15. September, 19 Uhr, in der Leipziger Straße an der Konzerthalle Ulrichskirche, eröffnet. Die Beigeordnete für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, begrüßt in Vertretung des Oberbürgermeisters die Anwesenden. Auf 18 Tafeln präsentiert die Ausstellung, die das Stadtmuseum Halle gemeinsam mit dem „Zentrum deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg e.V.“ und weiteren Partnern entwickelt hat, viele Fotos der „Sicherheitsorgane“ der DDR. Es sind Aufnahmen, die den Lebensalltag der Fans, ihre Sehnsüchte, Frustration und Rebellion ebenso illustrieren wie die Paranoia des SED-Regimes.

    Die Ausstellung wird auch Bestandteil der Feierlichkeiten des diesjährigen Tages der Deutschen Einheit in Halle (Saale) sein und ist bis zum 31. Oktober 2026 zu sehen. Der Eintritt ist frei. Die Schau ist zweisprachig (deutsch/englisch) und über QR-Codes mit einer Website verknüpft, auf der neben den englischsprachigen Texten, weitere Fotos und vertiefende Audio-Kommentare sowie kurze Filme abrufbar sind: im-objektiv-der-staatsmacht.de.

    Im Vorfeld der Ausstellung findet am heutigen Freitag, 11. September, 18 Uhr, im Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, eine Podiumsdiskussion statt. Anwesend sind der ehemalige deutsche Fußballspieler Norbert Nachtweih (u.a. HFC Chemie, Eintracht Frankfurt, FC Bayern München), der ARD-Sportjournalist Andreas Käckell, der Sporthistoriker René Wiese und der Fußballfan Jens Fuge. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt. Der Eintritt ist frei. Um eine vorherige Anmeldung über info.magdeburg@fes.de oder per Onlineanmeldung wird gebeten.