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    Halle (Saale) erhält Förderung für die Weiterentwicklung der kommunalen Pflege-Infrastruktur

    (halle.de/ps) Drei Städte, ein Ziel: Halle (Saale), Magdeburg und Dessau-Roßlau wollen Pflege- und Unterstützungsangebote vor Ort besser planen und zugänglich machen. Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne hat am heutigen Freitag, 17. April 2026, in Dessau-Roßlau die Fördermittelbescheide in Höhe von zusammen 2 Mio. Euro für das Verbundprojekt „MUvIS – Menschen im Umfeld von Pflege unterstützen durch integrierte Sozialplanung“ offiziell an die Städte überreicht. Für Halle (Saale) hat die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, die Zuwendungsbescheide entgegengenommen.

    In dem zu 100 Prozent vom Land Sachsen-Anhalt und den Pflegekassen mit rund 2 Mio. Euro geförderten gemeinsamen Modellvorhaben MUvIS arbeiten die drei kreisfreien Städte Sachsen-Anhalts erstmals zusammen. In den kommenden drei Jahren sollen auf Basis von Monitoring und Statistik individuelle und bedarfsgerechte Maßnahmen zur Weiterentwicklung der kommunalen Pflegeinfrastruktur in den Kommunen entwickelt werden. Ziel ist es, die Pflege- und Unterstützungsangebote an die tatsächlichen Bedarfe in Städten besser anzupassen. Frühzeitig sollen Versorgungsbedarfe festgestellt, Angebotslücken in den einzelnen Stadtteilen sichtbar gemacht werden, um auf dieser Grundlage gezielt Unterstützungsangebote für pflegebedürftige Menschen und ihrem Umfeld zu planen.

    Halle (Saale) erhält im Rahmen von MUvIS eine Förderung in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro. Neben dem Verbundprojekt startet sie ein dazugehöriges Teilprojekt: Mit dem „Pflege & Pass-Mobil“ wird in der Saalestadt ein Unterstützungsangebot für Menschen mit Pflegegrad oder Mobilitätseinschränkungen entwickelt. Ziel ist es, Pflegeberatung sowie Leistungen rund um Ausweise und Meldeangelegenheiten gemeinsam direkt in der eigenen Häuslichkeit, in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern anzubieten.