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    Heydrich-Ausstellung im Stadtmuseum: Vortrag zu „Ästhetik der Manipulation“

    (halle.de/ps) Zu Vortrag und Gespräch mit dem Titel „Ästhetik der Manipulation – Jugendliche im Fokus rechtsextremer Propaganda im Wandel der Zeit“ lädt das Stadtmuseum Halle am Donnerstag, 16. April 2026, 17 Uhr, in das Museum, Große Märkerstraße 10, in seine Sonderausstellung zum NS-Verbrecher Reinhard Heydrich ein. Kristin Land und Philip Mahrenholz, Mitglieder Kuratorenteam Stadtmuseum Halle, und ein Referent des Miteinander e.V. (Halle) gestalten die Veranstaltung. Ausgangspunkt ist der nationalsozialistische Propagandafilm Hitlerjunge Quex (1933), der sich direkt an Jugendliche gewandt hat und der als eines der frühsten Beispiele politischer Beeinflussung im Kino gilt. Aus dem Film werden ausgewählte Szenen gezeigt und analysiert. Sie dienen als Impuls, um über Propaganda im Heute zu sprechen. Dabei geht es um die Frage, wie rechtsextreme Gruppen Medien und alltägliche Ausdrucksformen nutzen, um Jugendliche und junge Erwachsene zu erreichen und zu beeinflussen.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Bildungswochen gegen Rassismus 2026“ statt. Zudem ist sie Teil des Begleitprogrammes der Ausstellungen „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“ und „Spuren in Halle. Zum Forschen und Mitmachen“ und wird von der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen-Anhalt unterstützt. Der Eintritt ist frei. Im Vorfeld wird eine 30-minütige Kurzführung durch die Ausstellung „Spuren in Halle“ angeboten. Beginn ist um 16.30 Uhr.

    Die Ausstellungen zu Reinhard Heydrich sind noch bis 10. Mai 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen. Weitere Informationen zu den Ausstellungen hier.