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    Hitzeaktionstag: Stadt und Partner laden zu mehreren Veranstaltungen

    (halle.de/ps) Zum Thema Hitzeschutz organisieren die Stadt Halle (Saale) und mehrere Partner im Rahmen des bundesweiten Hitzeaktionstags am Donnerstag, 11. Juni 2026 mehrere Informations- und Veranstaltungsangebote. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

    Den Auftakt bildet der lokale Hitzeaktionstag am Montag, 8. Juni 2026, 15 bis 18 Uhr, in den beiden städtischen Quartierbüros Ost, Delitzscher Straße 143, und Süd, Wittenberger Straße 14. Der lokale Hitzeaktionstag wird durch die Stadt Halle (Saale), die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt, der Landessportbund Sachsen-Anhalt, die Freiwilligen-Agentur Halle, der BNaTURe e.V., die Diakonie Mitteldeutschland, Halle gießt und das HiLSa-Projekt (Hitzekompetenz gefährdeter Gruppen im Land Sachsen-Anhalt) gestaltet. Neben Informationsständen werden verschiedene Mitmachangebote angeboten. Ziel ist der Veranstaltung ist es, Bürgerinnen und Bürger über gesundheitliche, soziale und ökologische Folgen zunehmender Hitze zu informieren, Möglichkeiten des Hitzeschutzes aufzuzeigen sowie die Vernetzung lokaler Akteurinnen und Akteure zu stärken.

    Am nationalen Hitzeaktionstag, am Donnerstag, 11. Juni 2026, informiert der Fachbereich Gesundheit der Stadt, Straße der Opfer des Faschismus 1, von 10 bis 14 Uhr über Angebote zum gesundheitlichen Hitzeschutz. Bürgerinnen und Bürger können sich über die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze informieren und erhalten Verhaltenstipps für Hitzewellen

    Darüber hinaus findet am Dienstag, 16. Juni 2026, 18.30 Uhr, in der „Passage 13“, Neustädter Passage 13, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wissenschaft im Quartier“ der Vortrag „Hitze-Frei? – wie mit der Überhitzung von Städten im Sommer umgehen“ statt. Im Vortrag zum Thema „Urban Heat Lab“ wird aufgezeigt, wie wissenschaftliche Modelle und aktuelle Forschung dazu beitragen können, die Hitzebelastung in dicht bebauten Stadtteilen wie Halle-Neustadt zu reduzieren. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Menschen, die von hohen Temperaturen besonders betroffen sind, darunter ältere Personen, Kinder sowie Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

    Für den Vortrag am 16. Juni ist eine Anmeldung über die Website der Volkshochschule Halle (Saale) erforderlich.

    Mit allen Veranstaltungen soll das Thema Hitzeschutz stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Gleichzeitig sollen Informationen vermittelt, Vorsorgemöglichkeiten aufgezeigt und der Austausch zwischen Fachakteuren, Initiativen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern gefördert werden. Ziel ist es, den Umgang mit zunehmender Hitzebelastung als gemeinsame kommunale Aufgabe stärker in den Fokus zu rücken.

    Hintergrund:
    Hitze stellt das größte durch den Klimawandel bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland dar. Insbesondere in Städten führen steigende Temperaturen und langanhaltende Hitzeperioden zunehmend zu gesundheitlichen Belastungen.  Die Auswirkungen extremer Hitze betreffen insbesondere ältere Menschen, Kinder, chronisch Erkrankte sowie Menschen, die im Freien arbeiten oder Sport treiben.