(halle.de/ps) Am Holocaust-Gedenktag Jom ha-Schoa gedenkt die Jüdische Gemeinde zu Halle (Saale) am Dienstag, 14. April 2026, der Opfer des millionenfachen Mordes an den europäischen Juden. Die Beigeordnete für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, besucht in Vertretung des Oberbürgermeisters um 17 Uhr in der Synagoge, Humboldtstraße 52, die Gedenkveranstaltung, die dem 83. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto gewidmet ist. Wie jedes Jahr werden in der Synagoge Gedenkkerzen entzündet und die Namen der von den Nazis ermordeten jüdischen Sachsen-Anhalter bzw. Verwandten von heutigen Mitgliedern der halleschen Gemeinde verlesen. Auch der Opfer des Hamas-Pogroms vom 7. Oktober 2023 wird gedacht.
Die Beigeordnete Dr. Judith Marquardt nimmt anschließend auch am „Marsch des Lebens“ teil. Treffpunkt dafür ist um 18 Uhr an der Synagoge. Der zu Jom ha-Schoa weltweit stattfindende Gedenkmarsch führt auch dieses Jahr zum Marktplatz, wo um 19 Uhr eine Kundgebung beginnt. Dort spricht die Beigeordnete zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Marsches, der unter dem Motto „Erinnern. Versöhnen. Ein Zeichen für Israel und gegen Antisemitismus“ steht und in Halle (Saale) von der evangelisch-freikirchlichen TOS Gemeinde Leipzig organisiert wird.