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    Nach Treffen vor Ort: Stadt und Pächterin verständigen sich zu Einlass-Regel und mehr Sicherheitsmaßnahmen im Heidebad

    (halle.de/ps) Die Stadt Halle (Saale) als Verpächterin des Heidebads wird die Betreibergesellschaft und Pächterin des Bades bei der Kennzeichnung von Gefahrenstellen und der Sichtbarmachung von Regelungen zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Badegäste unterstützen. Zudem sind sich beide Partner einig, dass es pauschale Einlassverbote für ganze Bevölkerungsgruppen nicht geben kann und wird. Auch und gerade fehlende Deutschkenntnisse rechtfertigen solch ein Verbot nicht. Das Heidebad ist ein Bad für alle Menschen. Dies sind die zentralen Ergebnisse des Gesprächs, das heute zwischen den beiden Partnern stattgefunden hat.

    Auf Initiative der Stadt hatten sich Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt, der Fachbereichsleiter Sport der Stadt, Aurel Siegel, und der Leiter des städtischen Dienstleistungszentrums Stadtgesellschaft und Klimaschutz, Oliver Paulsen, mit dem Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, Mathias Nobel, zu einem Gespräch vor Ort getroffen. Anlass war eine für viel Kritik sorgende, umstrittene Kommunikation der Betreibergesellschaft zu Einlassregelungen. Danach hieß es, Menschen ohne Deutschkenntnisse könne kein Einlass in das Bad gewährt werden.

    Für Stadt und Betreiberin ist die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zentral. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt: „Die Gewährleistung von Gesundheitsschutz und Sicherheit haben absolute Priorität. Auch darin sind wir uns einig.“ Die Stadt werde die Betreiberin bei der Verbesserung der Sichtbarmachung der Bade- und Verhaltensregeln unterstützen. Dazu werde die Stadt Hinweise zur Nutzung von Piktogrammen und Hilfe bei der einfach-verständlichen Formulierung von Baderegeln in mehrsprachiger Form geben.