Smart City Halle (Saale): 20.000 Euro für digitale Teilhabe in Neustadt
(halle.de/ps) Insgesamt 20.000 Euro Fördermittel für digitale Bildung und Teilhabe in Halle-Neustadt sind vergeben: Im Rahmen des Smart-City-Ideenwettbewerbs „Digitale Brückenbauer“ 2026 der Stadt Halle (Saale) wurden neun Gewinnerprojekte ausgezeichnet. Die prämierten Vorhaben erhalten je nach Platzierung zwischen 1.250 und 5.000 Euro. Gefördert werden Projektideen, die Menschen den Zugang zu digitalen Technologien erleichtern, digitale Kompetenzen stärken und die Teilhabe im zukünftigen smarten Bildungsquartier Halle-Neustadt – Smart HaNeu – fördern. Die neun ausgezeichneten Projekte zeigen bei der feierlichen Preisverleihung in der Passage 13 in Halle-Neustadt, wie vielfältig digitale Bildung und Teilhabe in Halle-Neustadt gestaltet werden können.
Den ersten Platz und damit eine Förderung von 5.000 Euro erhielt das Projekt „How to grow up – eine Horrorkomödie“. Kinder und Jugendliche entwickeln dabei gemeinsam einen Animationsfilm über das Erwachsenwerden und lernen den gesamten kreativen Prozess – von der Ideenentwicklung über Stop-Motion- und Greenscreen-Technik bis hin zu Schnitt und Postproduktion – selbstständig umzusetzen. Die Jury überzeugte insbesondere die gelungene Verbindung von Medienkompetenz, Kreativität und persönlichem Ausdruck.
Mit jeweils 2.500 Euro wurden vier zweite Plätze prämiert. Die „Framecraft Academy“ vermittelt Jugendlichen Grundlagen der Foto- und Videoproduktion und stärkt ihre Medienkompetenz. „MINT-Workshops mit Storycat“ wecken an außerschulischen Lernorten spielerisch Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften. „PlattenTalk – Dein Podcast aus HaNeu“ gibt Jugendlichen die Möglichkeit, eigene Podcastformate zu entwickeln und ihre Perspektiven öffentlich hörbar zu machen. Im Projekt „ECHT.JETZT“ setzen sich Erwachsene kreativ mit KI-generierten Bildern auseinander, wodurch ein reflektierter Umgang mit digitalen Medien gefördert werden soll.
Vier dritte Plätze wurden mit jeweils 1.250 Euro ausgezeichnet. Dazu gehören „Süße Flyer ohne AI“, das den kreativen Umgang mit frei verfügbarer Gestaltungssoftware vermittelt, „Bytes & Keks“, ein offenes Digital-Café mit niedrigschwelligen Beratungs- und Lernangeboten, „Nachhaltige Arbeit durch effizientes Social Media und KI“, das Vereine und Initiativen bei einer zeitgemäßen Öffentlichkeitsarbeit unterstützt, sowie „Porzellan aus dem 3D-Drucker“, das digitale Technologien mit kreativem Handwerk verbindet und den gesamten Entstehungsprozess vom digitalen Modell bis zum fertigen Keramikobjekt erlebbar macht.
Die geförderten Projekte starten im dritten Quartal 2026 und werden über mehrere Monate durchgeführt.
Der Wettbewerb wurde im Rahmen des Smart-City-Projekts der Stadt Halle (Saale) aus-gelobt und von science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. organisiert und begleitet. Die Jury setzte sich aus Fachleuten aus den Bereichen Bildung, Verwaltung, Digitalisierung, Medienpädagogik und praktischer Bildungsarbeit sowie Jugendlichen aus Halle-Neustadt und weiteren Stadtteilen zusammen.
Alle Informationen zum Ideenwettbewerb „Digitale Brückenbauer“ 2026 hier.