Sommerfest in Brüssel: „Stadt Halle (Saale) trifft Europa“ – Vernetzung und Präsenz sind Basis für Nutzen und Erfolg / Einladung an EU-Kommissionspräsidentin
(halle.de/ps) „Die Stadt Halle (Saale) trifft Europa – an der Schnittstelle der digitalen Transformation von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft“ – unter diesem Motto präsentierte sich die Stadt Halle (Saale) am 3. Juni 2026 beim Sommerfest der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Brüssel. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt leitete die Delegation aus Halle (Saale). Die Saalestadt stellte ihre Smart-City-Strategie vor, in der die nachhaltige und lebenswerte Stadt von morgen entstehen soll. Zu den Mitreisenden gehörten neben Vertreterinnen und Vertretern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, insbesondere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der großen Strukturwandelprojekte „Digitalisierung pflanzlicher Wertschöpfungsketten“ (DiP), „Innovationsregion für digitale Transformation der Pflege und Gesundheitsversorgung“ (TPG) und des interdisziplinären Forschungszentrums „European Center of Just Transition Research and Impact-Driven Transfer“ (JTC). Darüber hinaus nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Zukunftszentrums gGmbH, der städtischen Entwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft Halle-Saalkreis mbH und von Unternehmen aus Sachsen-Anhalt und der Region Halle (Saale) teil.
Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt betont: „Die Veranstaltung bot eine wertvolle Plattform, um die Sichtbarkeit der Stadt Halle (Saale) in Europa deutlich zu erhöhen.“ Bei intensiven Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern von EU-Institutionen, darunter Thomas Wobben, Direktor des Europäischen Ausschusses der Regionen, André Sobczak, Generalsekretär von EUROCITIES, und Yannik Bernhardi vom Brüsseler Büro des Deutschen Städtetages konnten fundierte Einblicke in europäische Netzwerke gewonnen werden. „Wir halten dies für mitentscheidend, um frühzeitig Informationen über Fördermöglichkeiten zu erhalten. Ich freue mich, dass André Sobczak, Generalsekretär von EUROCITIES, seinen Besuch in Halle (Saale) für den Hauptausschuss des Stadtrates am 18. Juni zugesagt hat“, so Dr. Alexander Vogt.
Mit der anstehenden Reform der EU-Förderrichtlinien für die Förderperiode 2028 zeichnet sich ein grundlegender Wandel ab: „Das bisherige Gießkannenprinzip wird durch eine stärkere Wettbewerbsorientierung ersetzt“, betont der Oberbürgermeister. Die Stadt Halle (Saale) werde künftig intensiver um Fördermittel werben müssen. „Die gestärkte Präsenz unserer Stadt in Brüssel ist dafür ein wichtiger Baustein.“
Ein zentraler Aspekt der Veranstaltung war die Vernetzung von Akteuren und Multiplikatoren. Rund 300 Gäste aus Politik, Kultur und Medien, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, des Ausschusses der Regionen sowie Mitglieder der Landesregierung Sachsen-Anhalt, des Europaausschusses des Landtags und des Landtagspräsidiums, nahmen an der Veranstaltung teil. Zu den Gästen zählten auch die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sowie der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Sven Schulze.
Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt sprach eine Einladung an Ursula von der Leyen zu einem Besuch in Halle (Saale) aus, um die enge Verbindung der Stadt zu EU-Institutionen weiter zu stärken.
Die Stadt Halle (Saale) sieht in der Veranstaltung einen wichtigen Schritt, um ihre Position in Europa weiter auszubauen. „Zudem wollen wir damit nachhaltige Impulse für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur setzen, von denen letztlich die Stadt Halle und die Metropolregion Mitteldeutschland profitieren“, betont der Oberbürgermeister.