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    Stadt gedenkt am Montag der Opfer der Novemberpogrome von 1938 / Auftakt am früheren jüdischen Friedhof

    (halle.de/ps) Zum diesjährigen Gedenken an die Opfer der Pogromnächte von 1938 lädt die Stadt Halle (Saale) am Montag, 9. November 2026, 18 Uhr, auf das Gelände des früheren jüdischen Friedhofs am Martinsberg, heute Wilhelm-Külz-Straße 22 bis 23, ein. Der dort 1692 neben dem Stadtgottesacker gegründete jüdische Friedhof wurde 1937 zwangsweise aufgelöst. An dieser historischen Stätte begrüßt zunächst Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt die Anwesenden. Max Privorozki von der Jüdischen Gemeinde zu Halle (Saale) und Kate Harris Weishaupt, Pastorin der Evangelisch-methodistischen Kirche, sprechen Worte des Gedenkens bei der auch musikalisch begleiteten Gedenkveranstaltung.

    Dem Gedenken auf dem Universitätsplatz folgt der gemeinsame Gang zum Mahnmal auf dem Jerusalemer Platz, wo das jüdische Totengebet gesprochen wird und im Anschluss Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt werden können. Am 9. November 1938 wurden in Halle (Saale) die Synagoge auf dem heutigen Jerusalemer Platz niedergebrannt und weitere Gebäude der jüdischen Gemeinde zerstört.