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    Stadt möchte Verkehrsberuhigung in der Kleinen Ulrichstraße weiter qualifizieren / Onlinebefragung startet

    (halle.de/ps) Die Stadt möchte im hochfrequentierten Fußgängerbereich Kleine Ulrichstraße dauerhaft die Aufenthaltsqualität erhöhen als auch die Gefährdungen minimieren, die sich aus sogenannten Show- bzw. Poser-Fahrten ergeben. Dieses soll durch eine veränderte Verkehrsführung erreicht werden.
    Diese Ziele sollen in dem attraktiven Altstadtbereich der Kleinen Ulrichstraße durch die Errichtung von baulichen Durchfahrtssperren erreicht werden. Hierzu bittet die Stadt alle anliegenden Gewerbetreibenden (25 Unternehmen), die Anwohnerschaft (265 Anwohnende, Personen ab 16 Jahre) und stichprobenartig die Besucherinnen und Besucher der Straße um ihre Meinung zur zukünftigen Verkehrsführung in der Kleinen Ulrichstraße.

    Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt setzt auf eine rege Teilnahme: „Wir wollen mit unserer Befragung zu möglichen Veränderungen in einer der reizvollsten Straßen Halles auf eine breite, zustimmende Basis stellen. Anwohner mit Stellplatz erhalten selbstverständlich zu jederzeit Zugang und Zufahrt zur Kleinen Ulrichstraße. Der Gewerbeverkehr bleibt im Rahmen der aktuellen Zufahrtsregelungen gewährleistet.“

    Zur Diskussion stehen zwei Varianten. Beide Varianten sehen für die Kleine Ulrichstraße versenkbare Poller für ein temporäres Durchfahrtsverbot zwischen 17 und 6 Uhr vor. Die Zufahrten in die Kleine Ulrichstraße werden durch Poller verhindert, Zufahrten in die abgehenden Seitenstraßen sollen zukünftig über die Große Ulrichstraße erfolgen.

    Variante 1:

    • Verkehrsberuhigung durch Einbahnstraße zwischen Bergstraße und Dachritzstraße
    • Durchfahrtsverbot von 17 bis 6 Uhr
    • Installation von versenkbaren Pollern an den Einmündungen Bergstraße und Dachritzstraße
    • Neue Poller an der Einmündung Kleine Schlossgasse, Verlegung der Poller an den Einmündungen Bölbergasse und Jägergasse
    • Einfahrtmöglichkeit für Anwohnerinnen und Anwohner mit Stellplatz 24 Stunden am Tag sichergestellt
    • Wegfall von 4 Kfz-Stellplätzen, Schaffung von Behindertenparkplätzen nach Bedarf, alternative Flächennutzung z. Bsp. durch Fahrradbügel möglich

    Variante 2:

    • Verkehrsberuhigung durch Einbahnstraße zwischen Moritzburgring und Dachritzstraße
    • Durchfahrtsverbot von 17:00 bis 06:00 Uhr
    • Installation von versenkbaren Pollern an den Einmündungen Moritzburgring und Dachritzstraße
    • Neue Poller an den Einmündungen Kleine Schlossgasse und Bergstraße, Verlegung der Poller an den Einmündungen Bölbergasse und Jägergasse
    • Einfahrtmöglichkeit für Anwohnerinnen und Anwohner mit Stellplatz 24 Stunden am Tag sichergestellt
    • Wegfall von 18 Kfz-Stellplätzen, Schaffung von Behindertenparkplätzen nach Bedarf, alternative Flächennutzung z. Bsp. durch Fahrradbügel möglich

    In einem ersten Schritt werden am Donnerstag, 1. Oktober, ab 18 Uhr, 200 Informationszettel per Zufallsprinzip an Passanten in der Kleinen Ulrichstraße verteilt. Auf dem Infozettel finden die Angesprochenen eine kurze Erläuterung, den Link zur Online-Abstimmung und einen Einmalcode zur Teilnahme an der Befragung. Die Onlinebefragung erfolgt über das Beteiligungsportal Sachsen-Anhalt: https://beteiligung.sachsen-anhalt.de/kurz/-Tmvnev2B

    Die anliegenden Gewerbeunternehmen und die Anwohnerschaft erhalten zeitnah Post von der Stadt; darin die Erläuterung der Variantenvorschläge sowie den Link zur Onlinebefragung und den Einmalcode. Die Onlinebefragung endet am 31. Oktober, anschließend erfolgt die Auswertung.

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