(halle.de/ps) Zum 67. Vorlesewettbewerb der „Stiftung Buchkultur und Leseförderung“ des Börsenvereines des Deutschen Buchhandels trägt die Stadtbibliothek Halle den Bezirksentscheid aus. Am Mittwoch, 15. April 2026, lesen die sieben Gewinnerinnen und Gewinner der Stadt- und Kreisentscheide, um zwei Plätze im Landesentscheid zu ergattern und so vielleicht sogar zum Bundesfinale in Berlin zu fahren. Doch zuvor müssen die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler erst einmal ihren vorbereiteten Text und einen fremden Text lesen und die Jury überzeugen. In diesem Jahr bewerten Lars Wohlfarth, bekannt aus der Morgen-Sendung bei MDR Sachsen-Anhalt, Martin Hildebrand, Leiter der Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken und Ines Kramer, Bibliothekarin der Stadtbibliothek Halle, die Leseleistung der Kinder. Unterstützt werden die Teilnehmenden von ihren Familien und Freunden und natürlich drücken auch die Mitarbeitenden der Stadtbibliothek die Daumen. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich.
Zum Vorlesewettbewerb
Der seit 1959 stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der größten und bekanntesten Schüler-Wettbewerbe in Deutschland. Die traditionsreiche Leseförderungsaktion steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Auch in diesem Jahr unterstützen vier Sparda-Banken die Aktion auf regionaler Ebene. Der Wettbewerb soll Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, die Lesekompetenz von Kindern stärken und diese dabei unterstützen, ihren Horizont zu weiten, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln. Hier veröffentlicht die „Stiftung Buchkultur und Leseförderung" daher kuratierte, aktuelle Lesetipps zu zahlreichen Themen – auch abseits der bekannten Kinderbuchklassiker.