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    Stadtbibliothek: „Deutsche Einheit im Gespräch“ mit Lothar Rochau

    (halle.de/ps) Zu einer Diskussion „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft – Deutsche Einheit im Gespräch“ lädt die Stadtbibliothek Halle (Saale) am Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19.30 Uhr, in die Zentralbibliothek am Hallmarkt, Salzgrafenstraße 2, ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Rahmen des bundesweiten Formats „Nachgefragt: DDR“ statt. Im Mittelpunkt des Abends stehen persönliche Erinnerungen an die DDR sowie die Frage, wie die Erfahrungen der Teilung und der Nachwendezeit nachwirken. Dazu tauschen sich Lothar Rochau (Jahrgang 1952) und Katharina Göring (Jahrgang 1977) aus.

    Lothar Rochau engagierte sich als Jugenddiakon in Halle-Neustadt in der Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsbewegung der DDR. Nach seiner Verhaftung 1983 und der Abschiebung in die Bundesrepublik kehrte er nach dem Mauerfall nach Halle (Saalle) zurück und wirkte maßgeblich am Aufbau des städtischen Jugendamtes mit. Seine Lebensgeschichte erschien 2021 unter dem Titel „Marathon mit Mauern. Mein deutsch-deutsches Leben“. Lothar Rochau ist seit 2017 als zentraler Ansprechpartner bei Beschwerden zu sozialen Angelegenheiten ehrenamtlich in der Stadt Halle (Saale) tätig.

    Katharina Göring setzt sich als Mitgründerin des Vereins „3te Generation Ost e.V.“ sowie Mitinitiatorin des Projekts „OSTWES(T)RÄUME. Begegnen. Zuhören. Verstehen.“ seit vielen Jahren mit Ost-West-Perspektiven und dem Dialog zwischen den Generationen auseinander.

    Die Moderation übernimmt die Journalistin und Autorin Ines Godazgar. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.