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    Stadtgeschichtsverein übergibt 600 Jahre alte königliche Urkunde an das Stadtarchiv

    (halle.de/ps) Eine mittelalterliche Original-Urkunde mit Bezug auf Halles Stadtgeschichte hat der Verein für hallische Stadtgeschichte e.V. erworben: einen bisher in den Quellen nicht verzeichneten Gebotsbrief von König Ruprecht aus der Zeit nach 1400 an den Bürgermeister, den Rat und die Bürger der Stadt Halle. Am Montag, 14. September, übergibt der Verein die Pergament-Urkunde offiziell an das Stadtarchiv, Rathausstraße 1, wo sie künftig aufbewahrt wird. In dem mehr als 600 Jahre alten Schreiben gebietet der König der Stadt Halle, die ausstehenden und ihm geschuldeten Steuern seinem Sohn, dem Pfalzgrafen Ludwig III. (1378-1436), auch Ludwig der Bärtige genannt, auszuzahlen. Die Kanzleihandschrift auf Pergament ist versehen mit dem königlichen Siegel, das Ruprecht auf dem Thron sitzend zeigt, neben ihm das Wappen mit dem Reichsadler.

    An der Übergabe der Urkunde nehmen teil: der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Halle (Saale), Sascha Gläßer; Rechtsanwalt Wolfgang Matschke; Bürgermeister Egbert Geier; die Beigeordnete für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt; der Vorsitzende des Vereins für hallische Stadtgeschichte, Prof. Holger Zaunstöck; und der Historiker Prof. Klaus Krüger von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.