Zum Hauptinhalt springen
  • Serviceportal
  • Terminvergabe
  • Karriereportal
  • Behördennummer
  •  |  Kultur  |  Politik

    Stadtmuseum: Bürgermeisterin von Lidice besucht Heydrich-Ausstellungen

    (halle.de/ps) Die Bürgermeisterin des Ortes Lidice, Veronika Kellerová, besucht am Samstag, 18. April 2026, 11 Uhr, die Ausstellungen zu Reinhard Heydrich im Stadtmuseum Halle. Die Bürgermeisterin des Dorfes bei Prag, der am 10. Juni 1942 von nationalsozialistischen Besatzern als Vergeltung für das Attentat auf Reinhard Heydrich fast vollständig vernichtet wurde, besucht das Stadtmuseum auf Einladung von Marion Schneider, ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende des Vereins Our Child e.V. Begrüßt werden die Gäste durch Norbert Böhnke, Koordinator Erinnerungskultur/Stadtgeschichte der Stadt Halle (Saale) und Projektleiter der halleschen Ausstellung „Spuren in Halle“.
    Auch auf Anregung von Marion Schneider beteiligt sich die Stadt Halle (Saale) am ehrenvollen Gedenken für die Opfer von Lidice. Dank der Initiative des Lyonel-Feininger-Gymnasiums kam es 2022 in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle zu einem ersten deutsch-tschechischen Schüleraustausch, der auch den Besuch Lidices einschloss. 2024 nahm Bürgermeister Egbert Geier für die Stadt im Rahmen des dritten Schüleraustauschs an der offiziellen Gedenkfeier in Lidice teil. Die Gedenkstätte Lidice hat den halleschen Teil der Heydrich-Ausstellungen „Spuren in Halle“ durch Informationsmaterial unterstützt.

    „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“ ist eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, ergänzt durch die Werkstattausstellung „Spuren in Halle - zum Forschen und Mitmachen“ vom Stadtmuseum Halle. Das Begleitprogramm wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

    Die Ausstellungen sind noch bis zum 10. Mai 2026 im Stadtmuseum Halle zu sehen.

    Weitere Informationen zu den Ausstellungen hier.