(halle.de/ps) Zur Filmvorführung von „Leben und Sterben auf der Straße: Obdachlosigkeit in Halle“ (mdr, exactly) lädt das Stadtmuseum Halle für Donnerstag, 30. April, 16 Uhr, ein. Für die 35-minütige Dokumentation begleitete der Filmemacher Daniel Tautz über ein Jahr lang wohnungslose Menschen in Halle (Saale). Er dokumentierte deren Alltag auf der Suche nach Unterkunft, Verpflegung und Anerkennung. Doch er schaute auch, was getan wird, um zu helfen. Neben Hilfsangeboten der Stadt stellt er freiwillige Initiativen wie das Busprojekt „Vierjahreszeiten“ vor. In der Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „tagsüber bin ich woanders (hier bin ich nur nachts) – Wohnungslosigkeit und unsicheres Wohnen in Halle“ spricht Daniel Tautz im Anschluss an den Film über seine Erfahrungen während der Dreharbeiten.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Spenden für den Notfallfonds der Wärmestube Halle sind möglich. Seit der Eröffnung der Sonderausstellung Ende Januar wurden im Museum bereits mehr als 670 Euro Spenden für die Wärmestube gesammelt.
Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Mai zu sehen. Sie ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Studiengang Kommunikationsdesign / Schwerpunkt Fotografie der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, der Evangelischen Stadtmission Halle e.V. und dem Stadtmuseum Halle. Initiator des gemeinsamen Projekts ist die Evangelische Stadtmission, die sich in Halle seit 1888 für Menschen in Not engagiert.
Weitere Informationen zu der Sonderausstellung hier.