(halle.de/ps) Die Sonderausstellungen „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“ und „Spuren in Halle. Zum Forschen und Mitmachen“ im Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, können noch bis Sonntag, 10. Mai, besucht werden. Die offizielle Finissage der Ausstellungen zu dem NS-Kriegsverbrecher aus Halle (Saale) findet im Rahmen der Museumsnacht am Samstag, 9. Mai, 18 bis 24 Uhr, statt. Um 20 und 22 Uhr werden letztmalig öffentliche Kurzführungen angeboten. Zur Finissage ist „Reimteufel“ – mit bürgerlichem Namen Dr. Marco Helbig – Gast im Museum. „Reimteufel“ nähert sich mit Rap auf seine ganz eigene Art der Vergangenheit, ohne dabei die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Er studierte Ethnologie und Religionswissenschaften mit dem Schwerpunkt jüdische Geschichte und religiöse Minderheiten im Nahen und Mittleren Osten. Seit 1998 organisiert und realisiert er Rap- und Poesie-Workshops zu den Themen Ausgrenzung, Mobbing, Rassismus und Antisemitismus. Für diese Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung sowie von der Stadt Leipzig mit dem Courage-Preis.
„Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“, eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, ergänzt durch die Werkstattausstellung „Spuren in Halle – zum Forschen und Mitmachen“ vom Stadtmuseum Halle, ist noch bis Sonntag, 10. Mai, zu sehen.
Weitere Informationen im Internet unter stadtmuseumhalle.de/reinhard-heydrich-karriere-und-gewalt