(halle.de/ps) Die Eröffnung der Ausstellung „Reinhard Heydrich – Karriere und Gewalt“ im Stadtmuseum Halle findet für geladene Gäste am Donnerstag, 12. Februar, statt. Nach Begrüßung durch Jane Unger, Direktorin des Stadtmuseum Halle, sprechen Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt; Dr. Sebastian Putz, Staatssekretär für Kultur, Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, und Hana Klučarová, Gesandte – Botschaftsrätin, Vertreterin der Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin, Grußworte. In die Ausstellung führen Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors, und Kristin Land, Kuratorin Stadtmuseum Halle, ein. Ein Rundgang und ein kleiner Empfang schließen sich an. Auch die Beigeordnete für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, nimmt an der Eröffnung teil.
Die Sonderausstellung des Berliner Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“, ergänzt durch „Spuren in Halle“ vom Stadtmuseum Halle, widmet sich Reinhard Heydrich (1904–1942), der im NS-Staat in wenigen Jahren unter Heinrich Himmler zum mächtigsten Mann im Überwachungs- und Verfolgungsapparat von SS und Polizei wurde. Während des Zweiten Weltkriegs war der Hallenser maßgeblicher Organisator des Holocaust. Die Schau ist vom 13. Februar bis zum 10. Mai immer mittwochs bis sonntags, 10 bis 17 Uhr, zu sehen.