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    Stadtmuseum: Sonderausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ wird eröffnet

    (halle.de/ps) Die Sonderausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ wird am Mittwoch, 18. März 2026, 19 Uhr, im Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, eröffnet. Die Ausstellung widmet sich dem Engagement von neun jungen postmigrantischen und BI_PoC-Akteurinnen und Akteuren sowie Initiativen in Ostdeutschland. (BI_PoC steht für Black (Schwarze Menschen), Indigenous (Indigene Menschen) und People of Color (nicht-weiße Menschen)). In Texten und Bildern geben sie Einblick in ihre Lebensrealitäten. Bei der Eröffnung anwesend sind Stadtmuseumsdirektorin Jane Unger; der Integrationsbeauftragte der Stadt, Robert Schönrock; sowie Xenia Rak und Ayman Qasarwa, Referentin beziehungsweise Geschäftsführer des Dachverbands der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst e.V.); Anna Rausch, Vorstandsmitglied des Jugend- und Studentenrings der Deutschen aus Russland – Sachsen-Anhalt (JSDR e.V.) sowie Kim (künstlerischer Beitrag) und Nicolas und Omar, zwei Protagonisten der Ausstellung. Die Eröffnung wird musikalisch begleitet, der Eintritt ist frei. Die Schau ist bis zum 17. Mai 2026 zu sehen. Der Besuch kostet den Eintrittspreise des Stadtmuseums: fünf, ermäßigt drei Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus statt, ein Projekt von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage in Kooperation mit dem Friedenskreis Halle e.V.

    Hintergrundinformation
    Die Ausstellung entstand mit Unterstützung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Heidehof Stiftung. Seit ihrer Eröffnung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2024 in Erfurt wurde die Ausstellung in acht ostdeutschen Städten gezeigt. Sie ist Teil des „Kooperationsverbundes für Vielfalt und Zusammenhalt“. Der „Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt: Chancengerechtigkeit in der pluralen Gesellschaft“ ist ein Arbeitskreis im Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Im Rahmen der Wanderausstellung wurde ein mehrsprachiger Katalog veröffentlicht.