(halle.de/ps) Für Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt wird die telefonische Erreichbarkeit in Schwerbehinderten-Angelegenheiten neu organisiert und erprobt. Ab Februar 2026 startet eine dreimonatige Testphase, in der telefonische Anfragen zu Schwerbehinderten-Angelegenheiten über die Behördennummer 115 entgegengenommen werden. Die Anrufe werden durch die Telefonservicecenter der Städte Halle (Saale) und Magdeburg bearbeitet. Ziel der Erprobungsphase ist es, die telefonische Erreichbarkeit zu verbessern, Anfragen zu bündeln und die Bearbeitung der stetig steigenden Zahl von Anträgen im Schwerbehindertenrecht zu unterstützen.
Das Projekt wird gemeinsam vom Landesverwaltungsamt Sachsen‑Anhalt sowie den Telefonservicecentern der beiden Städte umgesetzt. In der Testphase übernehmen die Servicecenter die bisherigen telefonischen Sprechzeiten des zuständigen Fachreferats des Landesverwaltungsamtes: dienstags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Telefonservicecenter beantworten allgemeine Fragen rund um das Schwerbehindertenrecht und erstellen bei Bedarf Tickets, die an das Fachreferat weitergeleitet werden. Sofern eine Anfrage nicht abschließend beantwortet werden kann, erfolgt die weitere Bearbeitung dort. Die Rückmeldung an die Bürgerinnen und Bürger erfolgt anschließend durch das Landesverwaltungsamt.