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  • Brunnen in der Stadt Halle (Saale)

    In Halle gibt es 36 von der Stadt bewirtschaftete Wasserspiele, davon 2 Wasserspielplätze. Neben den etwa 40 Kunstbrunnen im Stadtgebiet gibt es noch weitere 183 auf den 14 Kommunalen Friedhöfen der Stadt. Zusätzlich gibt es noch historische Brunnen (Solequellen) und Trinkbrunnen.

    Historische Brunnen

    Brunnen gehören zur Geschichte der Stadt Halle (Saale). Ohne sie hätte der wirtschaftliche Aufschwung oder gar die Gründung der Stadt überhaupt nicht stattgefunden. Die auf dem Hallmarkt gefundenen Solequellen wurden bereits im 8. Jahrhundert zu Brunnen erfasst, um sie besser und rationeller nutzen zu können. Sie hießen Gutjahrbrunnen oder auch Wendischer Brunnen, Deutscher Born, Königsbrunnen, Hackeborn und Meteritzbrunnen. Außerhalb des Stadtgebietes fanden sich später noch der Wittekindbrunnen und der Gesundbrunnen.  Der Deutsche Brunnen, der Hackeborn und der Meteritzbrunnen wurden 1846 verfüllt. Der Gutjahrbrunnen existiert heute noch und wurde 2006/07 unter anderem mit EFRE-Mitteln saniert.

    Die Standorte der ehemaligen Solebrunnen wurden im November 2021 mit fünf künstlerisch gestalteten Bronzeplatten markiert. Gestaltet wurden die 80 mal 80 Zentimeter großen Platten von der Schweizer Bildhauerin Maya Graber, die an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle studiert und unter anderem auch das Bronzerelief auf dem Marktplatz gefertigt hat. In den Motiven der Brunnen-Bronzereliefs sind die Sagen und Mythen dargestellt, die sich um die einzelnen Brunnen und die Salzgewinnung ranken. Finanziert wurde das Projekt von der Bohrgesellschaft Landsberg mbH.

    Kunstbrunnen und Wasserspiele

    Die Brunnen, die sich heute im Stadtbild finden lassen, haben mit den historischen Brunnen wenig gemein. Einige stehen mitten auf belebten Plätzen. Andere sind eher schwer zu finden. Alle jedoch erfreuen und erfrischen die Menschen, reinigen die Luft, beleben das Stadtbild und laden zum Bespielen (Achtung: nur auf den dazu ausgewiesenen Wasserspielplätzen!) ein. Sie beeinflussen die Wahrnehmung und die Lebensqualität von Städten. Einheimische nehmen sie oftmals gar nicht mehr bewusst wahr, wenn sie durch die Straßen der Stadt laufen. Die Palette reicht vom kleinen Trinkbrunnen bis zur Wasserfontäne, vom Wasserspiel bis zum aufwändig gestalteten Kunstobjekt. Hierbei kommt das Medium Wasser in unterschiedlicher Natürlichkeit zutage, der Trinkbrunnen mit einer geprüften Trinkwasserqualität, die Kunstobjekte mit teilweisen Frischwasser, Wasserspiele und Wasserspielplätze mit Umwälzwasser, das gefiltert und teilweise aufbereitet wird.

    Mehr erfahren zu den einzelnen Kunstbrunnen und Wasserspielen 

    Gegenwärtig gibt es drei Trinkbrunnen in Halle (Saale): Am Steintor, auf der Peißnitz und auf dem Marktplatz.

    Bis zu zehn neue Trinkbrunnen will die Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken im Stadtgebiet installieren. Der Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser an verschiedenen Stellen ist ein wichtiger Beitrag, um auf künftige Hitze in der Stadt zu reagieren. Unter Federführung des Dienstleistungszentrums Klimaschutz wurden in Kooperation mit den Stadtwerken zehn Standorte von Trinkbrunnen ermittelt und Prioritäten festgelegt: 1. Hodscha Nasreddinbrunnen, 2. Silberhöhe Wasserspiel „Früchte des Meeres“, 3. Nordbad, 4. Pestalozzipark, 5. Melanchthonplatz, 6. Heidebrunnen, 7. An der Ulrichskirche, 8. Frauenbrunnen, 9. Kaktusbrunnen und 10. Alter Markt.

    Pünktlich zum Osterfest beginnt die Brunnensaison 2026 in der Stadt Halle (Saale). Die Inbetriebnahme erster Brunnenanlagen noch vor Ostern ist bereits für Mittwoch, 25. März 2026, vorgesehen: Angeschaltet werden voraussichtlich zunächst der Eselbrunnen, gefolgt von den Anlagen Handwerkerbrunnen, Zither Reinhold, Gänsebrunnen, Heidetierbrunnen, Am Steintor, Konzerthalle, Chamäleon Brunnen, Brunnen am Hansering, Tulpenbrunnen und Taubenbrunnen. 

    Weitere Brunnenanlagen sollen ab bzw. nach dem Osterfest schrittweise folgen: Goldsole, Drachenbrunnen, Göbelbrunnen am Hallmarkt, Brunnen am Nordbad, Brunnen im Stadtpark, Nasreddin, Brunnen im Pestalozzi Park, Brunnen Rosengarten, Alchemistenbrunnen, Brunnen am Hohen Holz, Großer Buna-Brunnen, Kaktusbrunnen, Keramikbrunnen, Pinguinbrunnen, Fontäne Ziegelwiese, Frauenbrunnen, Melanchthonplatz und die Wasserspielplätze „Junge Paar“ am Gastronom und in Heide Süd.

    Für den Brunnenbetrieb sind im städtischen Haushalt insgesamt rund 443.500 Euro vorgesehen, davon entfallen rund 252.000 Euro auf Personalkosten. In den vergangenen Jahren wurde der Betrieb vieler Anlagen durch Sponsoren unterstützt, die die Betriebskosten übernommen haben. Die Stadt steht mit den Unterstützern in Kontakt. Zu den langjährigen Sponsoren zählen die Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften sowie Saalesparkasse und Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH der Stadtwerke. Beim Betrieb der Brunnenanlagen hat die Stadt weiter die Entwicklung der Energiepreise und des städtischen Haushalts im Blick. Gegenwärtig sind keine Einschränkungen beim Brunnenbetrieb vorgesehen.

    Nicht in Betrieb gehende Brunnenanlagen

    Der große, repräsentative Brunnen am Opernhaus, Joliot-Curie-Platz, wird dieses Jahr nicht in Betrieb gehen (das Wasserbecken am Opernhaus bleibt mit Wasser gefüllt, kein Brunnenbetrieb). Der Schaden nach einem Rohrbruch in Folge von Vandalismus im Januar ist nach aktueller Bewertung umfangreicher als gedacht: Neben dem ursprünglichen Wasserrohrbruch wurden erhebliche Schäden an der Elektroanlage sowie am Rohrsystem festgestellt. Die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen würden einen umfangreichen technischen und finanziellen Aufwand erfordern. Mit Blick auf den Gesamtzustand der Anlage ist eine wirtschaftliche Wiederherstellung des Betriebs nicht mehr gegeben. Aus diesem Grund wird von einer Reparatur und Wiederinbetriebnahme abgesehen. Unabhängig davon ist in den kommenden Jahren ein Neubau der Anlage vorgesehen. Zu den bestehenden nicht in Betrieb gehenden Brunnenanlagen wie: An der Vogelweide; Silberhöhe und Chemiebrunnen kommt außerdem die Anlage am Bebelplatz hinzu.

    Einschließlich dieser Anlagen sollen 2026 insgesamt 30 Brunnenanlagen mit Wasserspielplätzen in Betrieb sein. Alle genannten Wasserspiele werden täglich von 11 bis 18 Uhr laufen. Im Stadtzentrum werden die Brunnen ab 10 Uhr angeschaltet, beleuchtete Anlagen werden jeweils um 22 Uhr ausgeschaltet (Beleuchtung von 20 - 22 Uhr).

    Die Saison der beiden Wasserspielbrunnen Heide Süd und Junges Paar, Am Gastronom in Neustadt, dauert von 15. Mai bis zum 15. September 2026. Täglich von 9.30 bis 18 Uhr (Junges Paar bis 20 Uhr) laufen die Anlagen.

     

    Folgende Brunnen und Wasserspiele werden in den kommenden Jahren sukzessive repariert bzw. saniert:

    • Vogelweide: Realisierung Rückbau und Neubau offen, da Folgemaßnahme zum (stockenden) Stadtbahnprogramm
    • Wasserspiel am Opernhaus- komplette Bauwerkssanierung der Brunnenanlage mit Pumpenhaus in Planung- voraussichtliche Sanierung ab 2026
    • Kunst-Brunnenanlage "Früchte des Meeres" Silberhöhe: Komplettsanierung, bestätigte Fördermittelzugabe, Baustart ist für das Jahr 2026 geplant
    • Brunnenanlage am August –Bebel-Platz, Fachplanleistungen zur Komplettsanierung laufen
    • Chemiebrunnen: defekt, Fördermittel nicht bewilligt, Sanierungstermin unklar
    • Frauenbrunnen: Fachplanungsleistungen zur Komplettsanierung laufen, Umsetzung 2026/27 geplant

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    Adresse:
    Team Wasserspiele
    Landrain 25
    06118 Halle (Saale)
    Telefon: +49 345 5200009
    0151 26449563
    Fax: +49 345 2213502

    Kontaktperson: Hr. Kramer
    Teamleiter Wasserspiele
    Adresse: Landrain 25
    06118 Halle (Saale)
    Telefon: +49 151 26449563
    +49 345 5200009
    Fax: +49 345 2213502
    Kontakt per E-Mail: