Stadt Halle (Saale) erweitert digitales Wohngeld-Angebot
(halle.de/ps) Die Stadt Halle (Saale) baut ihr digitales Serviceangebot für Bürgerinnen und Bürger weiter aus. Ab sofort kann neben dem Erstantrag auf Wohngeld auch der Folgeantrag auf Mietzuschuss (für Mieter) online beantragt werden. Der neue Online-Dienst ist über das Serviceportal des Bundes „Gemeinsam online“ sowie über die Internetseite der Stadt Halle (Saale) erreichbar. Für die Nutzung ist eine Anmeldung per Bund-ID, E-Mail-Adresse oder Online-Ausweisfunktion erforderlich. Vollständig ausgefüllte Anträge werden direkt an die zuständige Wohngeldbehörde übermittelt.
Ein entsprechender Online-Dienst für den Folgeantrag auf Lastenzuschuss (für Eigentümer) ist für dieses Jahr geplant. Perspektivisch sollen auch Erhöhungsanträge und Änderungsmitteilungen digital angeboten werden.
Im Front Office des Fachbereichs Soziales, Südpromenade 30, wurde am heutigen Mittwoch, 18. März 2026, der neue Online-Dienst zum Wohngeld vorgestellt. „Mit der digitalen Antragstellung erleichtern wir den Zugang zum Wohngeld deutlich. Bürgerinnen und Bürger können ihren Antrag einfach online von zu Hause aus stellen, während die Verwaltungen spürbar entlastet werden, weil die Daten direkt weiterverarbeitet werden“, erklärt dabei Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens. „Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck – sie soll den Alltag der Menschen konkret verbessern und die Kommunen effektiv unterstützen. Jeder neue Online-Dienst bringt uns diesem Ziel näher.“
Die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, ergänzt: „Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung der digitalen Teilhabe: Im Front Office des Fachbereiches Soziales ist die Einrichtung eines Online-Serviceplatzes geplant. Dort können Bürgerinnen und Bürger künftig digitale Anträge selbstständig stellen – bei Bedarf mit persönlicher Unterstützung vor Ort.“
Bereits seit dem 30. April 2024 kann der Erstantrag auf Wohngeld online gestellt werden. Zwischen dem 1. Januar und 15. März 2026 wurden bereits rund 31 Prozent der Anträge digital eingereicht. Ziel der Stadt ist es, diese Quote weiter deutlich zu steigern und die bestehende digitale Nutzungslücke zu reduzieren.
Die Bearbeitungszeit für vollständig eingereichte Anträge beträgt derzeit etwa vier bis sechs Wochen und konnte durch interne Prozessoptimierungen sowie eine verbesserte Beratung deutlich verkürzt werden. Auskünfte zum Bearbeitungsstand sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr über die Behördennummer 115 erhältlich.
Die Antragstellung im Internet unter: halle.de/serviceportal oder hier