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    2032 ist die geplante Eröffnung. 2025 haben erste Vorarbeiten für die Umgestaltung des Riebeckplatzes begonnen. Dies markiert den Startschuss für die Erschließung des Zukunftszentrums Halle.

    Infos aus dem Jahr 2026

    Vor der Neugestaltung: Am Riebeckplatz werden Bäume gefällt (22.01.2026)

    In Vorbereitung der Platzneugestaltung durch die Stadt Halle (Saale) für den Bau des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation des Bundes haben am Riebeckplatz in dieser Woche Baumfällungen begonnen. Wie bereits in der Baumfäll-Liste im Dezember 2025 veröffentlicht, werden auf dem Areal 71 Bäume gefällt und 170 Ersatzpflanzungen vorgenommen. Baumart und Pflanzqualität dieser Neupflanzungen werden noch in einem zu beschließenden B-Plan festgesetzt. Die aktuellen Fällungen müssen vor Beginn der Brut- und Setzzeit am 1. März 2026 erfolgen.

    Staatsminister Robra zum Zukunftszentrum in Halle: „Bedeutung des Projektes nicht unterschätzen“ (26.02.2026)

    Für Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra ist und bleibt das Zukunftszentrum ein Projekt von nationaler Tragweite mit besonderer Bedeutung für Ostdeutschland und für den Standort Halle (Saale). Demnach verdiene das Projekt eine sachliche Debatte auf der Basis gesicherter Fakten: „Eine Vorfestlegung auf Basis vorläufiger Schätzungen wird der politischen Dimension des Projekts nicht gerecht.“

    Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Kostenentwicklung des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale) stellt Robra klar: „Die derzeit genannten Zahlen beruhen auf Schätzungen im laufenden Verfahren. Mit den nun freigegebenen Mitteln werden zunächst die weiteren Planungen ermöglicht; die haushaltsbegründenden Unterlagen sind erst 2027 dem Deutschen Bundestag vorzulegen. Es handelt sich also nicht um eine abschließende Festlegung, sondern um einen planungsbegleitenden Schritt in einem komplexen Großprojekt.“ 

    Aus Sicht des Landes Sachsen-Anhalt sei ein schnelleres Vorgehen wünschenswert, so Robra. Zugleich sei es jedoch notwendig, den verantwortlichen Akteuren die erforderliche Zeit für belastbare Planungen einzuräumen. Nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens gelte es vor allem die zeitnahe Besetzung der Programmgeschäftsführung anzustreben. Auf Grundlage der vom Bundestag bekräftigten Ergebnisse der unabhängigen Arbeitsgruppe ist durch die im September 2024 gegründete „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation gGmbH“ ein detailliertes Konzept für das ausgewählte Wettbewerbsgebäude zu erarbeiten. Dabei seien Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zwingend zu beachten. „Das Zukunftszentrum steht vor einer entscheidenden Phase“, so Robra.
     

    Plan zum Riebeckplatz wurde im Stadtrat beschlossen (25.02.2026)

    Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 den Bebauungsplan Nr. 174.2„Riebeckplatz - Zukunftszentrum“, gemäß § 10 Abs. 1 BauGB in der vorgelegten Fassung vom 28.11.2025 als Satzung beschlossen. Damit besteht nun offiziell Planungsrecht für das Zukunftszentrum am Riebeckplatz.

    Um eine fristgemäße Herstellung der Grün- und Verkehrsanlagen zu ermöglichen und die Voraussetzungen zum Bau des Zukunftszentrums zu schaffen (Baufreiheit,Leitungsumverlegungen), ist die Rechtskraft des Bebauungsplans unbedingt erforderlich. Mehr als drei Jahre lang hat die Verwaltung verschiedene Gutachten eingeholt, Berechnungen unter anderem zu Lärm, Verkehr und Klima vorgenommen und
    am Ende ein über 100 Seiten starkes Dokument als Begründung für den Bebauungsplan geschaffen. Mit dem Beschluss des Bebauungsplanes ist gesichert, dass das Grundstück ausschließlich für die vom Bund beabsichtigte Nutzung verwendet werden kann.

    Bevor mit dem eigentlichen Bau des Zukunftszentrums begonnen wird, soll zunächst der Riebeckplatz umgebaut werden. Die zwei Brücken über das Rondell sollen abgerissen und die Volkmannstraße auf den Bereich des Parkplatzes neben den Bahnschienen verlegt werden. Außerdem soll ein Fußgängertunnel vom Inneren des Rondels bis zum Gelände des Zukunftszentrums führen.

     

    Staatsministerin und Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser äußerte anlässlich des Jahresempfangs der Zukunftszentrum gGmbH (19.02.2026)

    In Halle an der Saale wird bis 2030 ein Projekt entstehen, das mir besonders am Herzen liegt: das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation . Gerade befindet sich das Team rund um Holger Lemme noch im Aufbau, der Ort selbst muss erst noch geschaffen werden. Erste Weichen sind dafür bereits gestellt. (...) Das Zukunftszentrum wird ein Ort sein, an dem wir aus der Geschichte für die Zukunft lernen. Ein Begegnungsort, der ganz unterschiedliche Menschen aus Ost und West zusammenbringt. Die Arbeit des Zentrums besteht aus drei Ebenen: Forschung, Dialog und Kultur. Das Motto für 2026 wird dabei sein: Unsere Zukunft nimmt Form an. Ich freue mich auf die kommende Zeit, in der ich das Zukunftszentrum in seiner Entstehung eng begleiten kann.

    Sachsen-Anhalts Staatskanzleichef  Rainer Robra äußert sich in der Mitteldeutschen Zeitung vom 5. März 2026 zu Kosten und Besucherzahlen des Zukunftszentrums (05.03.2026)

    Bei den Planungen für das Zukunftszentrum in Halle fehlt es nach Einschätzung der Landesregierung bislang an konzeptionellen Überlegungen. „Man darf es kritisch sehen, dass die inhaltliche Ausgestaltung allem anderen hinterherhinkt“, sagte Staatskanzleichef Rainer Robra (CDU) am Mittwoch, 4. März 2026 bei der Regierungsbefragung im Landtag.

    Beim Zukunftszentrum handle es sich um eines der wichtigsten Projekte für ganz Ostdeutschland, sagte Robra. „Deswegen erwarte ich auch, dass an dieses Zukunftszentrum keine anderen Ansprüche gestellt werden als an irgendein Projekt im Westen Deutschlands, wo die Kosten auch nicht im Rahmen geblieben sind.“

    Robra deutete an, dass sich die Kosten weiter ändern könnten. Eine genauere Summe werde man erst 2027 kennen, wenn die Planungsunterlagen fertiggestellt seien. Die Schätzung von 277 Millionen Euro sei lediglich eine „bautechnische Hochrechnung“.
    Zugleich warnte der Staatskanzleichef vor übertriebenen Erwartungen bei den Besucherzahlen. Es geistere die Zahl von einer Million Gästen durch den Raum. „Das wäre die Liga des Guggenheim-Museums in New York, und das wäre aus meiner Sicht etwas hoch angesetzt.“ Mit 300.000 bis 400.000 Besuchern wäre er zufrieden.

    Dr. Uta Bretschneider nimmt am 1. Mai 2026 ihre Tätigkeit als Programmdirektorin und Sprecherin der Geschäftsführung des bundeseigenen Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale) auf. Das teilte am 1. April Staatsministerin Elisabeth Kaiser, Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, mit.

    Halles Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt zur Ernennung von Dr. Uta Bretschneider: „Ich freue mich über die Entscheidung und bin sehr gespannt auf die inhaltlichen Akzente, die Frau Dr. Bretschneider sicher schon bald setzen wird. Halle (Saale) steht in den Startlöchern und wird die neue Programmdirektorin und ihr gesamtes Team nach Kräften dabei unterstützen, aus dem Zukunftszentrum einen Ort mit nationaler und europäischer Strahlkraft zu machen. Liebe Frau Dr. Bretschneider: Herzlich willkommen in Halle (Saale)!“

    Baubeschluss Umbau Riebeckplatz zur Baufeldfreimachung für das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation wurde vom Stadtrat beschlossen (24.06.2026)

    In seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 fasste der Stadtrat den Baubeschluss Umbau Riebeckplatz zur Baufeldfreimachung für das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation im Gesamtwertumfang von 47.250.286 €. Damit verbunden beauftragt der Stadtrat den Oberbürgermeister, diese Änderungen mit der Haushaltsplanung 2027 ff. im Haushaltsplan entsprechend abzubilden.
    weitere Informationen dazu

     

    Zukunftszentrum / Riebeckplatz: Brückenabriss kommt – Neubau ist möglich – Vergabe Total-Unternehmer kurz vor Abschluss (02.06.2026)

    Zukunftszentrum bleibt „zentrales Projekt der Bundesregierung“ (23. Juli 2026)

    Das Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation am Standort Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt ist ein zentrales Projekt der Bundesregierung in Ostdeutschland. Diese Auffassung bekräftigt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke und verweist darauf, dass das Projekt auch Gegenstand des Koalitionsvertrags zwischen CDU, CSU und SPD für die 21. Legislaturperiode ist. Im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 seien aufwachsende Mittel für die Betreibergesellschaft veranschlagt.

    Trotz gestiegener Baukosten von ursprünglich 198 auf inzwischen 277 Millionen Euro und einer Verschiebung der geplanten Fertigstellung von 2030 auf 2032 hält die Bundesregierung an dem Projekt fest. Die Verzögerungen werden vor allem mit der vorgezogenen Bundestagswahl 2025, der vorläufigen Haushaltsführung sowie gestiegenen Bau- und Risikokosten begründet.Inhaltlich soll das Zentrum die Erfahrungen der deutschen Einheit mit europäischen Transformationsprozessen verbinden und Wissenschaft, Kultur sowie gesellschaftlichen Dialog zusammenführen. Der Aufbau der Betreibergesellschaft, der Personalstruktur und internationaler Partnerschaften läuft schrittweise, während die Finanzierung des Betriebs überwiegend durch den Bund erfolgen soll. Stadt Halle und Land Sachsen-Anhalt beteiligen sich insbesondere an der Umgestaltung des Umfelds am Riebeckplatz. Kritik an Kosten, Zeitplan und Konzeption nimmt die Bundesregierung zur Kenntnis, sieht darin jedoch Anregungen für die weitere Entwicklung des Projekts und bekräftigt dessen grundsätzliche Bedeutung.

    Antwort der Bundesregierung, veröffentlicht in Bundesdrucksache im Juli 2026, auf die Kleine Anfrage hier

     

    Bedeutender Schritt auf dem Weg zur Neugestaltung des Riebeckplatzes: Stadt unterzeichnet Vertrag mit Totalunternehmer  (17.07.2026)

    Mit der Unterzeichnung des Totalunternehmervertrags für das Bauvorhaben „Umbau und Baufeldfreimachung am Riebeckplatz im Rahmen des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ hat die Stadt Halle (Saale) einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Zukunftszentrum erreicht. Der Bund wird das Gebäude für das Zukunftszentrum auf dem Riebeckplatz errichten; die Fertigstellung ist für 2032 geplant.

    Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Umwelt und Sicherheit, René Rebenstorf hat die Vereinbarung als Vertreter der Stadt in dieser Woche unterzeichnet. Vertragspartner ist die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) „Umbau Riebeckplatz“, bestehend aus den Gesellschaftern STRABAG AG und GP Verkehrswegebau GmbH. Weitere Auftraggeber sind neben der Stadt die beiden städtischen Tochterunternehmen EVH GmbH (EVH) und Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS).

    Die Vereinbarung regelt die Leistungen sowie die zeitlichen Fristen, die zur Baufeldfreimachung und zur Umgestaltung der Verkehrs- und Infrastrukturanlagen im Bereich des Riebeckplatzes und der angrenzenden Flächen erforderlich sind. Diese wurden als Gesamtlosvergabe europaweit ausgeschrieben. Die Arbeitsgemeinschaft aus STRABAG AG und GP Verkehrswegebau GmbH war im Vergabeverfahren Bestbieter, so dass sie als Totalunternehmer mit der kompletten Realisierung des Vorhabens beauftragt wird. Das Vorhaben umfasst unter anderem Maßnahmen im Bereich der Volkmannstraße, im Nord- und Südbereich des Riebeckplatzes, in der Magdeburger Straße und Delitzscher Straße; den Brückenabriss sowie die Umverlegung diverser Infrastrukturleitungen und -trassen.

    Zukunftszentrum: Stadt, Land und Bund geben gemeinsam Startschuss für den Umbau des Riebeckplatzes

    In Anwesenheit des Bundesfinanzministers Lars Klingbeil, der Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Lydia Hüskens und des Ministers für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Professor Armin Willingmann, hat die Stadt Halle (Saale) am heutigen Donnerstag, 20. August 2026, den Spatenstich für den Umbau des Riebeckplatzes gefeiert.

    Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt: „Dieser Tag markiert den Aufbruch unserer Stadt in die Zukunft. Denn mit dem Umbau des Riebeckplatzes beginnen nun auch sichtbar die Vorarbeiten für den Bau des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation und damit für den bedeutendsten städtebaulichen Impuls, den Halle (Saale) seit der Wende erlebt hat.“

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil: „Mit dem heutigen Spatenstich wird sichtbar: Das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation kommt. Hier am Riebeckplatz entsteht ein Ort, der die Erfahrungen der Menschen mit den Umbrüchen seit 1989 greifbar macht und zugleich den Blick nach vorn richtet. Das Zukunftszentrum wird Menschen zusammenbringen – zum Austausch darüber, was uns geprägt hat, was uns heute bewegt und wie wir unser Land gemeinsam gestalten können. Gerade in einer Zeit, in der wir erneut tiefgreifende Veränderungen erleben, ist das wichtiger denn je.“

    Sachsen-Anhalts stellvertretender Ministerpräsident Prof. Dr. Armin Willingmann: „Das Zukunftszentrum Deutsche Einheit braucht einen Standort, der seiner bundesweiten Bedeutung gerecht wird. Deshalb geht es beim Umbau des Riebeckplatzes um weit mehr als die reine Neuordnung von Straßen und Brücken. Hier entsteht jetzt das Umfeld für ein Haus, das künftig Wissenschaft, Kultur und gesellschaftlichen Dialog zusammenbringen wird. Das mit seiner täglichen Arbeit Strahlkraft weit über Halle und Sachsen-Anhalt hinaus entwickeln wird. Ich freue mich sehr, dass mit dem heutigen Spatenstich zum Umbau des Riebeckplatzes die Realisierung des Zukunftszentrums näher rückt.“

    Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt: „Mit unserer umfangreichen finanziellen Unterstützung haben wir der Saalestadt die notwendige Planungssicherheit für die bevorstehende Errichtung des Zukunftszentrums gegeben. Damit schaffen wir insbesondere die Voraussetzungen dafür, dass die Großvorhaben an den wichtigsten Verkehrsadern und im Umfeld des Riebeckplatzes Realität werden können. Hier entsteht Schritt für Schritt eine neue Stadtmitte, die Halle als Wissenschafts-, Wirtschafts- und Innovationsstandort weiter stärken wird.“

    Mit dem Spatenstich beginnen nun die Arbeiten für die sogenannte Baufeldfreimachung und damit einhergehend eine umfassende Neugestaltung des Platzes. Die Baufeldfreimachung soll bis spätestens Ende 2028 abgeschlossen sein, in diesem Zuge wird die Stadt Halle (Saale) gemeinsam mit den Stadtwerke-Unternehmen HWS und EVH den Rückbau und die Neuverlegung von Versorgungsleitungen umsetzen. Der Verlauf der Volkmannstraße wird Richtung Osten an die Bahngleise verschoben. Zudem erhalten die Delitzscher Straße und der Hans-Dietrich-Genscher Platz eine verbesserte und großzügigere Fuß- und Radwegeanbindung. Für das Jahr 2029 ist der Rückbau der Spannbetonbrücken über den Riebeckplatz geplant. Voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2028 sollen die Bauarbeiten des Bundes am Zukunftszentrum selbst beginnen. Die Eröffnung ist aktuell für das Jahr 2032 vorgesehen.

    Als Partner der Stadt Halle (Saale) und der Stadtwerke ist die „ARGE Umbau Riebeckplatz“, bestehend aus der GP Verkehrswegebau GmbH und der STRABAG AG, als Totalunternehmer mit der Planung und Baufeldfreimachung beauftragt. Mit maßgeschneiderten Lösungen und Qualität gestalten beide Unternehmen mit insgesamt mehr als 700 Mitarbeitenden am Standort Halle (Saale) als Spezialisten im Straßen-, Tief-, Ingenieur- und Gleisbau seit über 30 Jahren Infrastruktur und Lebensräume der Region Mitteldeutschland mit.

    Der Umbau des Riebeckplatzes ist mit 57,9 Millionen Euro veranschlagt, das Land Sachsen-Anhalt beteiligt sich mit rund 29 Millionen Euro über die Städtebauförderung des Straßenbaus.

    Oberbürgermeister Dr. Vogt: „Der Riebeckplatz, der heute als autobahnähnlicher Verkehrsknoten Menschen eher durch die Stadt hindurchleitet als sie einzuladen, wird zu einem urbanen Lebensraum: mit mehr Grün, mit besseren Wegen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer. Wir denken ein heute hochproblematisches Areal komplett neu. Ohne die Verlässlichkeit unserer Bundes- und Landesregierung wäre dies so nicht möglich. Hier am Riebeckplatz agieren die verschiedenen staatlichen Ebenen Hand in Hand: Bund, Land und Kommune.“



    Mitmach-Aktion am 5. September auf dem Riebeckplatz

    Unter dem Motto „jetztwerk – wir weben zukunft“ sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, am Samstag, 5. September 2026, gemeinsam das längste Freundschaftsband der Stadt zu gestalten. Das Bündnis „jetztwerk“ – ein offenes, überregionales Netzwerk aus Menschen, Vereinen und Initiativen, das die Beteiligung rund um das geplante Zukunftszentrum in Halle fördert – lädt zu dieser großen öffentlichen Mitmach-Aktion ein, in der von 14 bis 17 Uhr auf einem riesigen Webrahmen das längste Freundschaftsband Halles entstehen soll. 
    Das Projekt soll Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkünfte und Perspektiven zusammenbringen und zeigen, dass eine positive Zukunft nur durch gemeinsames Handeln entsteht. Mitmachen kann jeder, der Lust hat – handwerkliche Vorkenntnisse oder Erfahrungen im Weben sind nicht erforderlich.

    Neben der Webe-Aktion erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Rahmenprogramm auf dem Platz: Für die passende Stimmung sorgt die Band Banda Comunale. Es gibt Mitmach- und Infostände, zahlreiche lokale Vereine und Initiativen stellen sich und ihre Arbeit vor. Die Jugendinitiative ECHO ist vor Ort und bietet spezielle Aktionen rund um das Thema demokratisches Engagement an.

    Infos aus dem Jahr 2025

    Informationen zum Zukunftszentrum am 30.10.2025 im Rahmen des Silversalz-Festivals
    Im Rahmen des Silbersalzfestivals gibt Andrea Wieloch, Leiterin Ausstellung, Dialog und Kultur, Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformationum am Donnerstag, 30.10.2025, 17 Uhr im Café Koffij in der Oberen Leipziger Straße 70/71 einen ersten Einblick in die Programmplanung des Zukunftszentrums im Aufbau und freut sich auf Austausch. 

    „Hoffnung Ost“ – gemeinsame Veranstaltung der Uni Halle mit dem Zukunftszentrum (24.10.2025)
    Innerhalb der Projektwoche „In Verteidigung der Demokratie“ an der Universität Halle findet am Dienstag, 4. November, um 18 Uhr eine Veranstaltung unter dem Titel „Hoffnung Ost“ im Hörsaal II am Steintor-Campus, Emil-Abderhalden-Straße 28, statt, die gemeinsam mit dem Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation durchgeführt wird. Im Rahmen der Veranstaltung stellt das im Aufbau befindliche Zukunftszentrum seine Arbeit vor und gibt einen Ausblick auf erste Programmplanungen.

    Fernwärme: Vorarbeiten zur Umgestaltung des Riebeckplatzes werden fortgesetzt (20.10.2025)

    Neue Geschäftsführung: Holger Lemme und Jan Büchner im Gespräch (02.10.2025)

    Diskurs im Volkspark: Demokratie, Klima und Konflikte – Gespräch mit Soziologe Matthias Quent am 7. November 
    Unter dem Titel „Transformationskonflikte in polarisierten Zeiten“ spricht der Soziologe und Demokratieforscher Matthias Quent am Freitag, 7. November 2025, um 19.30 Uhr über die Verbindungen zwischen Klimaerhitzung, gesellschaftlicher Polarisierung und den Herausforderungen demokratischer Stabilität. Im Gespräch beleuchtet er, welche Dynamiken ökologische und politische Krisen miteinander verknüpfen – und wie eine gerechte Zukunft gestaltet werden kann. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Mit dieser Veranstaltung setzt der Volkspark Halle e. V. seine Reihe „Diskurs im Volkspark. Gesellschaft im Gespräch“ in Kooperation mit der Stadt Halle (Saale) fort.
    Der Eintritt beträgt 5 Euro, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Veranstaltungsort ist der Kleine Saal im Volkspark Halle, Schleifweg 8a.