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    2030 ist die geplante Eröffnung. 2025 haben erste Vorarbeiten für die Umgestaltung des Riebeckplatzes begonnen. Dies markiert den Startschuss für die Erschließung des Zukunftszentrums Halle.

    Infos aus dem Jahr 2026

    Vor der Neugestaltung: Am Riebeckplatz werden Bäume gefällt (22.01.2026)

    In Vorbereitung der Platzneugestaltung durch die Stadt Halle (Saale) für den Bau des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation des Bundes haben am Riebeckplatz in dieser Woche Baumfällungen begonnen. Wie bereits in der Baumfäll-Liste im Dezember 2025 veröffentlicht, werden auf dem Areal 71 Bäume gefällt und 170 Ersatzpflanzungen vorgenommen. Baumart und Pflanzqualität dieser Neupflanzungen werden noch in einem zu beschließenden B-Plan festgesetzt. Die aktuellen Fällungen müssen vor Beginn der Brut- und Setzzeit am 1. März 2026 erfolgen.

    Staatsminister Robra zum Zukunftszentrum in Halle: „Bedeutung des Projektes nicht unterschätzen“ (26.02.2026)

    Für Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra ist und bleibt das Zukunftszentrum ein Projekt von nationaler Tragweite mit besonderer Bedeutung für Ostdeutschland und für den Standort Halle (Saale). Demnach verdiene das Projekt eine sachliche Debatte auf der Basis gesicherter Fakten: „Eine Vorfestlegung auf Basis vorläufiger Schätzungen wird der politischen Dimension des Projekts nicht gerecht.“

    Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Kostenentwicklung des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale) stellt Robra klar: „Die derzeit genannten Zahlen beruhen auf Schätzungen im laufenden Verfahren. Mit den nun freigegebenen Mitteln werden zunächst die weiteren Planungen ermöglicht; die haushaltsbegründenden Unterlagen sind erst 2027 dem Deutschen Bundestag vorzulegen. Es handelt sich also nicht um eine abschließende Festlegung, sondern um einen planungsbegleitenden Schritt in einem komplexen Großprojekt.“ 

    Aus Sicht des Landes Sachsen-Anhalt sei ein schnelleres Vorgehen wünschenswert, so Robra. Zugleich sei es jedoch notwendig, den verantwortlichen Akteuren die erforderliche Zeit für belastbare Planungen einzuräumen. Nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens gelte es vor allem die zeitnahe Besetzung der Programmgeschäftsführung anzustreben. Auf Grundlage der vom Bundestag bekräftigten Ergebnisse der unabhängigen Arbeitsgruppe ist durch die im September 2024 gegründete „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation gGmbH“ ein detailliertes Konzept für das ausgewählte Wettbewerbsgebäude zu erarbeiten. Dabei seien Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zwingend zu beachten. „Das Zukunftszentrum steht vor einer entscheidenden Phase“, so Robra.
     

    Plan zum Riebeckplatz wurde im Stadtrat beschlossen (25.02.2026)

    Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 den Bebauungsplan Nr. 174.2„Riebeckplatz - Zukunftszentrum“, gemäß § 10 Abs. 1 BauGB in der vorgelegten Fassung vom 28.11.2025 als Satzung beschlossen. Damit besteht nun offiziell Planungsrecht für das Zukunftszentrum am Riebeckplatz.

    Um eine fristgemäße Herstellung der Grün- und Verkehrsanlagen zu ermöglichen und die Voraussetzungen zum Bau des Zukunftszentrums zu schaffen (Baufreiheit,Leitungsumverlegungen), ist die Rechtskraft des Bebauungsplans unbedingt erforderlich. Mehr als drei Jahre lang hat die Verwaltung verschiedene Gutachten eingeholt, Berechnungen unter anderem zu Lärm, Verkehr und Klima vorgenommen und
    am Ende ein über 100 Seiten starkes Dokument als Begründung für den Bebauungsplan geschaffen. Mit dem Beschluss des Bebauungsplanes ist gesichert, dass das Grundstück ausschließlich für die vom Bund beabsichtigte Nutzung verwendet werden kann.

    Bevor mit dem eigentlichen Bau des Zukunftszentrums begonnen wird, soll zunächst der Riebeckplatz umgebaut werden. Die zwei Brücken über das Rondell sollen abgerissen und die Volkmannstraße auf den Bereich des Parkplatzes neben den Bahnschienen verlegt werden. Außerdem soll ein Fußgängertunnel vom Inneren des Rondels bis zum Gelände des Zukunftszentrums führen.

     

    Staatsministerin und Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser äußerte anlässlich des Jahresempfangs der Zukunftszentrum gGmbH (19.02.2026)

    In Halle an der Saale wird bis 2030 ein Projekt entstehen, das mir besonders am Herzen liegt: das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation . Gerade befindet sich das Team rund um Holger Lemme noch im Aufbau, der Ort selbst muss erst noch geschaffen werden. Erste Weichen sind dafür bereits gestellt. (...) Das Zukunftszentrum wird ein Ort sein, an dem wir aus der Geschichte für die Zukunft lernen. Ein Begegnungsort, der ganz unterschiedliche Menschen aus Ost und West zusammenbringt. Die Arbeit des Zentrums besteht aus drei Ebenen: Forschung, Dialog und Kultur. Das Motto für 2026 wird dabei sein: Unsere Zukunft nimmt Form an. Ich freue mich auf die kommende Zeit, in der ich das Zukunftszentrum in seiner Entstehung eng begleiten kann.

    Infos aus dem Jahr 2025

    Informationen zum Zukunftszentrum am 30.10.2025 im Rahmen des Silversalz-Festivals
    Im Rahmen des Silbersalzfestivals gibt Andrea Wieloch, Leiterin Ausstellung, Dialog und Kultur, Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformationum am Donnerstag, 30.10.2025, 17 Uhr im Café Koffij in der Oberen Leipziger Straße 70/71 einen ersten Einblick in die Programmplanung des Zukunftszentrums im Aufbau und freut sich auf Austausch. 

    „Hoffnung Ost“ – gemeinsame Veranstaltung der Uni Halle mit dem Zukunftszentrum (24.10.2025)
    Innerhalb der Projektwoche „In Verteidigung der Demokratie“ an der Universität Halle findet am Dienstag, 4. November, um 18 Uhr eine Veranstaltung unter dem Titel „Hoffnung Ost“ im Hörsaal II am Steintor-Campus, Emil-Abderhalden-Straße 28, statt, die gemeinsam mit dem Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation durchgeführt wird. Im Rahmen der Veranstaltung stellt das im Aufbau befindliche Zukunftszentrum seine Arbeit vor und gibt einen Ausblick auf erste Programmplanungen.

    Fernwärme: Vorarbeiten zur Umgestaltung des Riebeckplatzes werden fortgesetzt (20.10.2025)

    Neue Geschäftsführung: Holger Lemme und Jan Büchner im Gespräch (02.10.2025)

    Diskurs im Volkspark: Demokratie, Klima und Konflikte – Gespräch mit Soziologe Matthias Quent am 7. November 
    Unter dem Titel „Transformationskonflikte in polarisierten Zeiten“ spricht der Soziologe und Demokratieforscher Matthias Quent am Freitag, 7. November 2025, um 19.30 Uhr über die Verbindungen zwischen Klimaerhitzung, gesellschaftlicher Polarisierung und den Herausforderungen demokratischer Stabilität. Im Gespräch beleuchtet er, welche Dynamiken ökologische und politische Krisen miteinander verknüpfen – und wie eine gerechte Zukunft gestaltet werden kann. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Mit dieser Veranstaltung setzt der Volkspark Halle e. V. seine Reihe „Diskurs im Volkspark. Gesellschaft im Gespräch“ in Kooperation mit der Stadt Halle (Saale) fort.
    Der Eintritt beträgt 5 Euro, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Veranstaltungsort ist der Kleine Saal im Volkspark Halle, Schleifweg 8a.