Gelegenheit meines fünfzigjähr. Jubiläums das Ehrenbürgerrecht meiner Vaterstadt verliehen worden. Diese hohe Ehre hat mich auf das Tiefste ergriffen, zumal sie mir unverdient erscheint. Habe ich doch in [...] Dienste den hiesigen Communalen Angelegenheiten bis heute habe ungestört widmen können. Wenn ich diese höchste städtische Ehrenbezeugung mit tiefgefühltestem Dank annehme, so geschieht es mit dem lebhaftesten
zu verleihen. Der Magistrat billigte den Entschluss, so dass zum ersten Male seit der Verleihung dieser Ehrung zwei verdienstvolle Kommunalpolitiker am gleichen Tag ausgezeichnet wurden (StAH, Ehrenbürgerrecht
rsität aufnehmen, nach dessen Abschluss er 1952 eine Stellung als Gerichtsreferendar antrat. Aus diesen Jahren datiert Genschers politisches Engagement, das ihn 1946 in die LDPD führte und im August 1952 [...] der Eintritt in das neue Kabinett Brandt-Scheel als Innenminister in der Koalition aus SPD und FDP. Dies bildete den Auftakt eines 23-jährigen fruchtbaren Wirkens als Mitglied der Bundesregierung, seit 1974 [...] ihm zu Ehren der Bahnhofsvorplatz in Hans-Dietrich-Genscher-Platz umbenannt. Gleichfalls wird an diesem Tag das Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Hans-Dietrich-Genscher-Gymnasium umbenannt. Der FDP
ein offizieller Bericht vorliegt. Hier heißt es u. a.: „Wie alle solche Widmungsblätter, ist auch diese als Aquarell ausgeführt. Eine stehende anmutige Frauengestalt, an der Mauerkrone als Verkörperung [...] menschlichen Schaffens angebracht sind, welche vorzugsweise durch unsere Stadt vertreten werden. Um diese Andeutungen für die Kunst und Wissenschaft noch deutlich hervortreten zu lassen, ist links von der [...] zur Begründung u. a.: „Wir halten es für angezeigt, daß die städtischen Behörden von Halle a. S. diese seltene Feier benutzen, um dem berühmten und um die Einigung Deutschlands hochverdienten Feldherrn
der Franckeschen Stiftungen Benjamin Theodor Kirchner (1767-1842) geboren. Er besuchte die Schulen dieser Anstalt und studierte schließlich die Rechte an der Universität Halle. Im Alter von 27 Jahren, am [...] 1833, wurde er als Referendar des Oberlandesgerichts zum Stadtsyndikus in den Magistrat gewählt. In diesem Amt war er verantwortlich für die Belange der städtischen Finanzen, der Vermögensanlagen und der [...] Freude gewesen, meine redlichen Bestrebungen am Schlusse der eigentlichen Thätigkeit meines Lebens in dieser ehrenden Weise anerkannt zu sehen“ (StAH, Acta des Magistrats der Stadt Halle betr. die Spar-Casse
Bernburger Straße 2, begab, um die Ernennung bekannt zu geben. Natürlich konnte die Ehrenbürgerurkunde zu diesem Zeitpunkt noch nicht überreicht werden. Nach Entwürfen von Stadtbauinspektor Karl Rehorst erledigte [...] bedankte sich in einem Brief vom 4. Juli 1901 für die Auszeichnung. Er schrieb u. a.: „Im Bereich dieser, unserer Stadt geboren, habe ich seit sehr langer Zeit – neben dem vielseitigen Interesse unseres
Künstlers, der es geschaffen. Leider aber muß er auch in dem Ruhm, den dies Kunstwerk ihm bereiten wird, den alleinigen Lohn für diese Arbeit finden, da die Mittel des Händel Comites kaum gestatten werden [...] angemessener Sold für Entwurf und Ausführung der Händel-Statue ihm nicht wird gewähret werden können. In dieser Beziehung kann auch die Stadt nicht ergänzend eintreten, sie kann aber einem so modernen genialen [...] Städte-Ordnung ihr verliehenen Rechtes darbringen und den Künstler wie sich selbst zu ehren, indem sie diesen unter die Zahl ihrer Bürger aufnimmt.“(StAH, Ehrenbürgerrecht Bl. 62.).
Schon am 4. Juli erklärten
ftlichen Lehrstuhl einrichten wollte, Julius Kühn zum ersten Ordinarius im April 1862 wählte. Zu diesem Zeitpunkt war es das einzige universitäre landwirtschaftliche Forschungszentrum weltweit. Schon im [...] der Stadt Halle zu verleihen. (StAH, Ehrenbürgerrecht Bd. 2 Bl. 16.). Die Abgeordneten stimmten diesem Ersuchen einstimmig in ihrer Sitzung vom 30. September zu.
Die Bedeutung von Kühns akademischer
Jentzsch auf eine fünfzigjährige Tätigkeit als Stadtverordneter zurückblicken kann. „Im Hinblick auf diese lange und verdienstvolle ehrenamtliche Tätigkeit […] erscheint es uns geboten, daß die städtischen [...] Mutter das Unternehmen zunächst weiter, ehe sie es ihren Söhnen Louis und Albert 1842 überließ. Von diesem Zeitpunkt vergrößerte sich die Färberei rasch. Ihre Werkstätten in der Großen Klausstraße und am [...] Betrieb übernehmen zu können. Zehn Jahre später wurde er zum Stadtverordneten gewählt und gestaltete in dieser Funktion die großartige Entwicklung Halles zur Industriegroßstadt während der zweiten Hälfte des
er bald mit der Prokura betraut, um dann später, während der Jahre 1875 bis 1905, Gesellschafter dieser einflussreichen Bank zu werden. Am 16. August 1857 hatte sich Bethcke mit Emilie Lehmann, der ältesten [...] aller Zeit lieb und werth gewesenen Mitarbeit nicht unausgesprochen lassen. Mein Zurücktreten von dieser Mitarbeit wird mich aber nicht daran hindern, das weitere Aufblühen und Gedeihen der mir lieb gewordenen [...] zu verfolgen.“ (StAH, Ehrenbürgerrecht Bd. 2 Bl. 76).
Oberbürgermeister Gustav Staude schlug aus diesem Anlass vor, Bethcke das Ehrenbürgerrecht der Stadt Halle zu verleihen. In seiner Begründung betont