Versammlung möge beschließen, ihrem 1826 geborenen Kollegen Albert Roth bei seinem Ausscheiden aus diesem Gremium nach 38-jähriger Zugehörigkeit das Ehrenbürgerrecht zu verleihen (StAH, Ehrenbürgerrecht [...] Beschluss der Stadtverordneten bei und unterrichtet am Heiligen Abend durch ein Schreiben Albert Roth von dieser hohen Auszeichnung (Ebd. Bl. 158).
Der neue Oberbürgermeister Dr. Richard Rive entwirft selbst den
Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Halle a. S. aus fühle ich mich hoch geehrt und verfehle nicht für diese mir zu Theil gewordene ehrenvollen Auszeichnung vom hochverdienten Magistrat und der hochverehrten
„Durch die Verleihung des Bürgerrechtes von Halle fühle ich mich hochgeehrt und bitte die Stadt, für diese Auszeichnung und für den kunstreichen Ehrenbürgerbrief den verbindlichsten Ausdruck meines Dankes
cht zu verleihen (StAH, Ehrenbürgerrecht Bl. 175). Nur wenige Tage später billigte der Magistrat diesen Vorschlag ebenso einmütig, so dass die notwendigen Formalitäten in Angriff genommen werden konnten [...] 1843 nach Halle zurück, wo er als Syndikus der Franckeschen Stiftungen die ökonomische Verwaltung dieser berühmten Schulanstalt übernahm. Seine Fürsorge galt den „erwerbenden“ Instituten, also der Buchhandlung [...] 1856 als unbesoldeter Stadtrat ins Magistratskollegium einzutreten. Seine umfassende Tätigkeit in diesem Gremium würdigt die durch Ernst Hallberg künstlerisch gestaltete Urkunde in einer aufwändigen Sc
des Stadtgottesackers mitzuwirken. Die auf diese Weise vorangetriebenen Sanierungsarbeiten konnten am 21. Mai 2003 feierlich abgeschlossen werden. Bei diesem Anlass wurde eine Gedenktafel für die Spenderin [...] zu haben“ (StAH, Familienarchiv Nr. 1253), wurde in der Laudatio aus diesem Anlass betont. Sie ist damit die erste Frau, der diese Würde zuteilwurde.
Beruf/Funktion
Ärztin, Stifterin für den Stadtgottesacker
Hauptschule der Franckeschen Stiftungen seine berufliche Tätigkeit. In seiner Biographie heißt es über diese Zeit: „Seine Gelehrsamkeit, seine pädagogische Geschicklichkeit, die Begeisterung für seinen Beruf [...] Rektor der lateinischen Hauptschule und schließlich 1849 Kondirektor der gesamten Stiftungen. Trotz dieser Ämter übte der Pädagoge eine Reihe von Ehrenämtern aus, so war er Redakteur des „Hallischen patriotischen
Dr. Fritz Lüttge daran, dass Professor Hübener der 25. Ehrenbürger Halles sei und der erste, der diese Ehrung nach Ende des Zweiten Weltkrieges entgegennimmt. Mit unserer Stadt pflegte er eine enge Beziehung
Gelegenheit meines fünfzigjähr. Jubiläums das Ehrenbürgerrecht meiner Vaterstadt verliehen worden. Diese hohe Ehre hat mich auf das Tiefste ergriffen, zumal sie mir unverdient erscheint. Habe ich doch in [...] Dienste den hiesigen Communalen Angelegenheiten bis heute habe ungestört widmen können. Wenn ich diese höchste städtische Ehrenbezeugung mit tiefgefühltestem Dank annehme, so geschieht es mit dem lebhaftesten
zu verleihen. Der Magistrat billigte den Entschluss, so dass zum ersten Male seit der Verleihung dieser Ehrung zwei verdienstvolle Kommunalpolitiker am gleichen Tag ausgezeichnet wurden (StAH, Ehrenbürgerrecht
rsität aufnehmen, nach dessen Abschluss er 1952 eine Stellung als Gerichtsreferendar antrat. Aus diesen Jahren datiert Genschers politisches Engagement, das ihn 1946 in die LDPD führte und im August 1952 [...] der Eintritt in das neue Kabinett Brandt-Scheel als Innenminister in der Koalition aus SPD und FDP. Dies bildete den Auftakt eines 23-jährigen fruchtbaren Wirkens als Mitglied der Bundesregierung, seit 1974 [...] ihm zu Ehren der Bahnhofsvorplatz in Hans-Dietrich-Genscher-Platz umbenannt. Gleichfalls wird an diesem Tag das Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Hans-Dietrich-Genscher-Gymnasium umbenannt. Der FDP