des ehernen Standbildes und sein Verdienst, „welcher er durch dies ausgezeichnete, unseren Marktplatz zur wahren Zierde gereichende Kunstwerk“(Ebd. Bl. 63.) sich erworben hat.
Am 20. September 1859 konnte [...] sein Verdienst um die der Stadt gegebenen Zierde vollständig anerkennt“ (Ebd. Bl. 62.). Noch am gleichen Tag wird der Text der Verleihungsurkunde entworfen, deren Ausführung dem Oberlehrer Louis C. Spieß [...] Beweis des einmüthigsten Wohlwollens; und es ist dies Gefühl, was mich der rühmlichsten aller Auszeichnungen unbedenklich […] freuen läßt. So fühle ich mich dem Magistrat, den Stadtverordneten und dem
aftslehre in den Rang einer naturwissenschaftlich orientierten Disziplin.
Am 27. September 1895 reichte der Stadtverordnete Dr. Oscar Förtsch der Stadtverordnetenversammlung den Antrag ein, dem Direktor [...] Landwirthschaft, in Anerkennung seiner hervorragenden Bedeutung für die Wissenschaft und seiner erfolgreichen Wirksamkeit als Lehrer der akademischen Jugend, sowie in dankbarer Würdigung seiner Verdienste [...] unserer Gemeinde das Ehrenbürgerrecht der Stadt Halle zu verleihen“ (Ebd. Bl. 20.).
Die feierliche Überreichung des Dokuments durch Oberbürgermeister Staude und Stadtverordnetenvorsteher Prof. Dr. Wilhelm
vor, dem Jubilar in der ersten öffentlichen Sitzung des neuen Jahres eine Glückwunschadresse zu überreichen und ihn danach mit einem Festessen im Ratskeller zu ehren. Am 16. November 1903 beschloss die [...] etenversammlung jedoch, den Abgeordneten Jentzsch durch die Verleihung des Ehrenbürgerrechts auszuzeichnen, was die Billigung des Magistratskollegiums fand (Ebd).
Louis Jentzsch wurde am 4. März 1815 als [...] als Sohn eines Färbermeisters in Halle geboren und lernte im väterlichen Betrieb das gleiche Handwerk. Nach dem Tode des Vaters führte die Mutter das Unternehmen zunächst weiter, ehe sie es ihren Söhnen
der Prokura betraut, um dann später, während der Jahre 1875 bis 1905, Gesellschafter dieser einflussreichen Bank zu werden. Am 16. August 1857 hatte sich Bethcke mit Emilie Lehmann, der ältesten Tochter [...] industriellen Entwicklung für den mitteldeutschen Wirtschaftsraum klar erkannte. Er gehörte deshalb zahlreichen Vorständen und Aufsichtsräten bedeutender Unternehmen an, so bei der Zuckerraffinerie Halle und
en Bereichen tätig, ehe er sich Ostern 1849 als Rechtsanwalt und Notar in Sprottau niederließ. Hier wirkte er schon als Stadtverordneter, ging aber 1870 nach Halle. Er baute sich eine umfangreiche Praxis [...] recht Bd. 2 Bl. 29 f.). Der Anlass war das 60-jährige Amtsjubiläum des verdienten Juristen, der zugleich mit seiner Gattin im selben Monat das Fest der goldenen Hochzeit feiern konnte. Ludwig Herzfeld [...] verteidigte er wiederholt durch das Bismarcksche Sozialistengesetz verfolgte Sozialdemokraten und erreichte im großen so genannten Sozialistenprozess im Februar 1888 vor dem Landgericht Halle durch seine
Leistungen für den preußischen Staat und insbesondere für die Stadt Halle. Im begleitenden Überreichungsschreiben heißt es deshalb u. a.: „Möge Eure Excellenz da her geruhen, auch von uns das Anerkenntniß [...] als dessen Ausdruck wir das vorliegende Diplom des Ehrenbürgerrecht unserer Stadt unterthänigst übereichen, welche das Glück genießt, Sie seit dem verhängnisvollen Jahre 1806 unter ihre Bürger zu zählen [...] 1928 in einen westlichen und östlichen Abschnitt geteilt, die dann 1950 durch Ratsbeschluss die Bezeichnung Otto-Kilian-Straße bzw. Karl-Meseberg-Straße erhielten.
Beruf/Funktion: Jurist, Preußischer S
(1830-1889), einer der hervorragendsten Mediziner seiner Epoche, war über Jahrzehnte mit der traditionsreichen Universitätsstadt Halle verbunden. Er begann seine wissenschaftliche Karriere im Mai 1855 als [...] 1867 als ordentlicher Professor übernahm. Seine außergewöhnlichen chirurgischen Erfolge und die zahlreichen Veröffentlichungen auf seinem Fachgebiet lassen Volkmann binnen eines Jahrzehnts in die erste Reihe [...] Vorschlagsliste zu Berufungen auf den Berliner Lehrstuhl für Chirurgie, den ersten des Deutschen Reiches, gekommen war. Doch nach reiflicher Überlegung lehnte Volkmann den an ihn ergangenen Ruf nach Berlin
Verleihung dieser höchsten bürgerlichen Auszeichnung als die Bethätigung dankbarer Anerkennung der unvergänglichen Verdienste entgegennehmen möge, die er sich in reicher schöpferischer Tätigkeit, wie in liebevoller [...] Freude entgegengenommen. In seinem Dankschreiben vom 2. März 1885 heißt es u. a.: „Gereicht eine solche Auszeichnung schon an und für sich zu hoher Ehre, so wird diese für mich noch wesentlich dadurch
bemüht gewesen bin, die dadurch vorgezeichneten Linien der gegenseitigen Stellung beachtet zu sehen, desto beglückter bin ich, die mir gewährte Auszeichnung als ein Zeichen freundlicher Anerkennung […] annehmen [...] die nun den Universitätsmaler und Zeichenlehrer Hermann Schenck mit der künstlerischen Gestaltung des Ehrenbürgerbriefes beauftragte. Die Stadt verlieh die Auszeichnung, so der Text der Urkunde, „dem a [...] allvereherten, durch Pflichttreu, Wohlwollen und Gerechtigkeit sich auszeichnenden Mann, Ihm, dem allzeit bereiten und erprobten Förderer aller gemeinnütziger Bestrebungen, Ihm, dessen den Grundsätzen der
Ehrenbürger Johann Ferdinand August Schröner erreichte in viereinhalb Jahren als Bürgermeister viel
Am 13. September 1842 beschloss die Versammlung der Stadtverordneten dem aus seinem Amte scheidenden [...] Bestrebungen mitunter verschiedene Richtungen verfolgt, andere Wege eingeschlagen werden, daß abweichende Überzeugungen zum Streit führen, aber dieser Streit soll ehrlich und offen sein und selbst bei [...] bei einer von dem einen oder anderen Theile geglaubten Verletzung müssen wir rasch der völligen Ausgleichung wieder zueilen.“ (Hallisches patriotisches Wochenblatt 10. Stück vom 15. März 1838, S. 314 ff.)