Zeichen des Dankes seiner Mitbürger, für die Stadt geleisteten langjährigen treuen Dienste namentlich in Wahrnehmung der Rechte der Gemeinde und in der Fürsorge für ihre Hilfsbedürftigen und Armen“ zuerkannt [...] Oberlandesgerichts zum Stadtsyndikus in den Magistrat gewählt. In diesem Amt war er verantwortlich für die Belange der städtischen Finanzen, der Vermögensanlagen und der Rechtsvertretung der Stadt.
Kirchner [...] sich am 1. Oktober 1827 mit folgendem Schreiben: „Den geehrten Stadtbehörden danke ich ganz ergebenst für die Auszeichnung, welche mir durch Ertheilung des Ehrenbürgerrechts meiner Vaterstadt geworden ist
gkeit an seiner alten Schule. Nur ein Jahr später habilitierte er sich als Privatdozent für Alte Geschichte. Für wenige Jahre wechselte Hertzberg als Redakteur nach Berlin, um dann 1860 eine außerordentliche [...] Ehrenbürgerrecht Bd. 2 Bl. 35). Schon am folgenden Tage erklärte Oberbürgermeister Gustav Staude für den Magistrat die Zustimmung, so dass sich am Ehrentag eine Delegation von Kommunalvertretern, an der [...] Gemeinde erworben hat“ (Ebd. Bl. 42).
Der neue Ehrenbürger bedankte sich in einem Brief vom 4. Juli 1901 für die Auszeichnung. Er schrieb u. a.: „Im Bereich dieser, unserer Stadt geboren, habe ich seit sehr langer
zeugend für das tiefe Verständnis und eine hohe Meisterschaft des anderen Künstlers, der es geschaffen. Leider aber muß er auch in dem Ruhm, den dies Kunstwerk ihm bereiten wird, den alleinigen Lohn für diese [...] gestatten werden, ihm vielmehr als die baaren Auslagen zu ersetzen und jedenfalls ein angemessener Sold für Entwurf und Ausführung der Händel-Statue ihm nicht wird gewähret werden können. In dieser Beziehung [...] unbedenklich […] freuen läßt. So fühle ich mich dem Magistrat, den Stadtverordneten und dem Händel-Comite für immerdar mit dankbarem Herzen verpflichtet, so wie an die gesammte Bürgerschaft durch ein so ehrenvolles
einstimmig in ihrer Sitzung vom 30. September zu.
Die Bedeutung von Kühns akademischer Wirksamkeit für die Universität und Stadt Halle wird auch im Text der Urkunde vom 1. Oktober 1895 hervorgehoben. Danach [...] Gelehrten, dem großen Förderer der Landwirthschaft, in Anerkennung seiner hervorragenden Bedeutung für die Wissenschaft und seiner erfolgreichen Wirksamkeit als Lehrer der akademischen Jugend, sowie in
Färberei und Zeugdruckerei Jentzsch färbte damals 54.000 Stück und lieferte außerdem Nesseln und Leinen für den Zollverein. Im Jahre 1890 beschäftigte sie 100 Arbeiter. Als Färbermeister erwarb Louis Jentzsch [...] allen Kollegen ein allseitig verehrter und beliebter Freund sei“ (Ebd.).
Louis Jentzsch bedankte sich für die hohe Ehrung und betonte, dass ihm die Entwicklung der Stadt stets große Freude und Genugtuung bereitet
Bethcke war ein fleißiger und weitsichtiger Bankier, der die Bedeutung der industriellen Entwicklung für den mitteldeutschen Wirtschaftsraum klar erkannte. Er gehörte deshalb zahlreichen Vorständen und A [...] war er Vorsteher dieser Körperschaft, welche unter seiner Leitung eine überaus nützliche Bedeutung für die Verwaltung und gedeihliche Entwicklung unseres Gemeinwesens erlangt hat. Besonders hoch schätzen
an dem Tage der fünfzigsten Wiederkehr meiner ehelichen Verbindung mit meiner Gattin erfolgte, hat für uns beide Ehegatten die Feier dieses Tages zu einer besonders ehrenden gemacht“(Ebd. Bl. 33).
Am 1
neue Probebühne für das Ensemble des Landestheaters, aus dem eine neue, am 8. April 1981 eröffnete Spielstätte (Freiheit Nr. 84 vom 9. April 1981) für modernes Theater entstand, die den für Halle schon t [...] gemacht […]. Von vielen Bürgerinnen und Bürgern wird er wegen dieses persönlichen Einsatzes für unsere Stadt und für soziale Gerechtigkeit hoch geachtet“. (StAH, Familienarchiv Nr. 7219).
Beruf/Funktion:
Goldstickereien bestehen. Der Text des Ehrenbürgerbriefes würdigt die Leistungen für den preußischen Staat und insbesondere für die Stadt Halle. Im begleitenden Überreichungsschreiben heißt es deshalb u. a [...] erzogen wurde, an der Universität ab 1786 die Rechte studiert habe und stets „eine große Vorliebe“ für die Stadt zeigte und „solche bei vielfachen Gelegenheiten“ (StAH, Ehrenbürgerrecht Bl. 34f) betätigte [...] auswanderte und sich in Texas als Fotograf und Maler niederließ.
Staatsminister von Ladenberg dankte für die Ehrung in einem Brief vom 30. November 1839, wo es u. a. hieß „Je lebendiger ich mit ganzem Herzen
schreibt drei Tage später: „Diese Nachricht wird alle, die ein Herz für unsere Stadt, Liebe zu unserer Universität, Mitgefühl für die Leidenden haben, aufs Freudigste ergreifen. Je weniger wir es dem [...] Persönlichkeit, zu der wir mit solcher Ehrfurcht aufgeschaut hätten, wie zu Volkmann. Wie er sich für jeden einzelnen seiner Kranken interessierte, so wusste er sich mit einer seltenen Gründlichkeit in [...] Tatsache, dass Volkmann Mitte Mai 1882 auf die Vorschlagsliste zu Berufungen auf den Berliner Lehrstuhl für Chirurgie, den ersten des Deutschen Reiches, gekommen war. Doch nach reiflicher Überlegung lehnte Volkmann