nichtöffentlichen Sitzung der Versammlung der Stadtverordneten der Landeshauptstadt Halle (Saale), die am Sonnabend, dem 6. November 1948, im Stadthaus am Markt stattfand, billigten die Abgeordneten [...] Berlin 1937, S. 221, Bl. 44). Der Ehrenbürgerbrief hatte folgenden Wortlaut: „Stadtverordnetenversammlung und Rat der Landeshauptstadt Halle (Saale) haben Herrn Ministerpräsidenten Prof. Dr. Erhard Hübener, [...] 1930 zum Ehrensenator. Professor Hübener dankte tief bewegt dem Magistrat und den Stadtverordneten der Landeshauptstadt für die Ehrung und die damit verbundenen guten Wünsche. Eingehend behandelte der
kar und langjähriger Stadtrat
Mitte Juni 1887 beriet eine Kommission des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung, in welcher Weise der Leihbibliothekar und Stadtverordnete Ferdinand Wolff anlässlich [...] das Bürgerrecht der Stadt, da er das Haus Brüderstraße Nr. 223, heute Nr. 13, gekauft hatte. In die Kommunalpolitik trat Wolff 1845 ein, denn er wurde in das Stadtverordnetenkollegium gewählt, dem er dann [...] September 1887 und schrieb u. a.: „Durch die Wohllöbl. städt. Behörden ist mir bei Gelegenheit meines fünfzigjähr. Jubiläums das Ehrenbürgerrecht meiner Vaterstadt verliehen worden. Diese hohe Ehre hat mich auf
Fubel engagierte sich im Stadtgrün und Schulwesen von Halle im 19. Jahrhundert
Die Stadtverordnetenversammlung Halles beschloss am 19.Dezember 1892 einstimmig, dem unbesoldeten Stadtrat Friedrich Fubel, der [...] später wählten ihn die Bürger in die Stadtverordnetenversammlung, um dann 1863 in das Magistratskollegium einzutreten. Fubel erwarb sich hier als unbesoldeter Stadtrat große Verdienste um die städtischen [...] an dem Gedeihen unserer Stadt nach Kräften mitzuarbeiten. In dem gemeinschaftlichen und freundschaftlichen Zusammenwirken mit dem Magistrate und der Stadtverordneten-Versammlung, sowie in dem stetigen Aufblühen
Hans-Dietrich Genscher war einer der "Architekten der deutschen Einheit" und ein Förderer seiner Geburtstadt Halle
Geboren am 21. März 1927 in der Gemeinde Reideburg, besuchte Kurt Hans-Dietrich Genscher [...] ebnete so schließlich den Weg zur deutschen Einheit.
Hatte sich Genschers Verbundenheit mit der Saalestadt vor 1989 in zahlreichen inkognito erfolgten Besuchen geäußert, so sah man ihn nun umso häufiger [...] Verleihung der Ehrenbürgerschaft in Empfang nehmen, „in Anerkennung seines Engagements für das Wohl der Stadt, aufgrund seiner Verdienste an der Vereinigung Deutschlands und für seine konsequente Politik für
Verkörperung der huldigenden Stadt erkenntlich, weist mit der Linken auf den Ehrenbürgerbrief hin, indes die Rechte einen Lorbeerkranz hebt. Hinter ihr wird ein die Farben der Stadt zeigendes Banner sichtbar [...] seines 60-jährigen Dienstjubiläums das Ehrenbürgerrecht der Stadt Halle zu verleihen. In dem Schreiben an die Stadtverordnetenversammlung heißt es zur Begründung u. a.: „Wir halten es für angezeigt, daß [...] Armeekorps, das ihn von Magdeburg aus auch häufig zu den Garnisonen in Halle führte. Die hallischen Stadtverordneten stimmten einmütig der Ehrung zu, so dass der Ehrenbürgerbrief in Auftrag gegeben werden konnte
39 Jahre lang Teil des Stadtrats im Dienste des Gemeinwesens
Am 1. Juli 1872 schlug die Stadtverordnetenversammlung dem Magistrat der Stadt Halle vor, dem langjährigen Stadtrat Kirchner bei seinem Ausscheiden [...] gerichts zum Stadtsyndikus in den Magistrat gewählt. In diesem Amt war er verantwortlich für die Belange der städtischen Finanzen, der Vermögensanlagen und der Rechtsvertretung der Stadt.
Kirchner, der [...] es Halle. Ebenso galten seine Bemühungen dem Armenwesen der Stadt und dem Ausbau der Stadtsparkasse, über die er 1863 eine umfangreiche Denkschrift vorlegte (StAH, Ehrenbürgerrecht Bl. 76). So wurde Kirchner
Süden der Stadt seinen Namen. Knapp zwei Jahre später, am 16. November 1907, verstarb er und wurde auf dem Stadtgottesacker bestattet.
Beruf/Funktion: Professor für Geschichte, "Gesch. d. Stadt Halle"
[...] Hertzberg war Geschichstprofessor und beschrieb die hallesche Stadtgeschichte
Am 17. Juni 1901 beschloss die hallische Versammlung der Stadtverordneten Professor Dr. Gustav Friedrich Hertzberg „zu seinem am [...] noch heute behauptet seine dreibändige Geschichte der Stadt Halle (1889/93) ihren Platz unter den unentbehrlichen Standardwerken. So verlieh die Stadt Halle Professor Hertzberg das Ehrenbürgerrecht als „dem
unterbreitete Oberbürgermeister von Voß der Versammlung der Stadtverordneten den Vorschlag, dem Bildhauer Hermann Heidel das Ehrenbürgerrecht der Stadt Halle zu verleihen.
In seinem Schreiben heißt es u. a.: [...] auch die Stadt nicht ergänzend eintreten, sie kann aber einem so modernen genialen und so uneigennützigen Künstler einen Tribut ihrer Dankbarkeit durch Ausübung des in § 6 der Städte-Ordnung ihr verliehenen [...] “(StAH, Ehrenbürgerrecht Bl. 62.).
Schon am 4. Juli erklärten die Stadtverordneten ihr Einverständnis, „da sie sein Verdienst um die der Stadt gegebenen Zierde vollständig anerkennt“ (Ebd. Bl. 62.). Noch am
haftlich orientierten Disziplin.
Am 27. September 1895 reichte der Stadtverordnete Dr. Oscar Förtsch der Stadtverordnetenversammlung den Antrag ein, dem Direktor des landwirtschaftlichen Instituts der [...] Wirksamkeit für die Universität und Stadt Halle wird auch im Text der Urkunde vom 1. Oktober 1895 hervorgehoben. Danach hatten Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beschlossen, „dem Director des la [...] Gemeinde das Ehrenbürgerrecht der Stadt Halle zu verleihen“ (Ebd. Bl. 20.).
Die feierliche Überreichung des Dokuments durch Oberbürgermeister Staude und Stadtverordnetenvorsteher Prof. Dr. Wilhelm Dittenberger
großartige Entwicklung Halles zur Industriegroßstadt während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit. Als Stadtverordneter trat er 1857 in den Verband der Stadtsparkasse ein und blieb ihm bis zum Tode [...] Ehrenbürger Louis Jentzsch war 50 Jahre lang Stadtverordneter von Halle
Am 6. November 1903 unterrichtete Oberbürgermeister Gustav Staude die Stadtverordnetenversammlung davon, dass am 4. Januar des kommenden [...] Jahren am 10. Februar 1844 das Bürgerrecht der Stadt Halle, um den elterlichen Betrieb übernehmen zu können. Zehn Jahre später wurde er zum Stadtverordneten gewählt und gestaltete in dieser Funktion die