möge beschließen, ihrem 1826 geborenen Kollegen Albert Roth bei seinem Ausscheiden aus diesem Gremium nach 38-jähriger Zugehörigkeit das Ehrenbürgerrecht zu verleihen (StAH, Ehrenbürgerrecht Bd. 2 Bl. 156)
g hieselbst meinen tiefgefühlten Dank hierdurch ganz ergebenst abzustatten.“ (Ebd. Bl. 170).
Auch nach seinem Rücktritt aus dem städtischen Amte konnte Lamprecht nicht ohne Aufgabe und Arbeit leben. Immerhin
am Ende des Monats April stattfinden. Daraufhin schickte der Oberbürgermeister folgendes Schreiben nach Friedrichsruh: „Eurer Durchlaucht danken wir ganz gehorsamst für die Bereitwilligkeit, das Ehrenb [...] die persönliche Übergabe des Dokuments durch eine Delegation, sondern schickte es auf dem Postweg nach Friedrichsruh. Bismarck antwortete am 20. Mai 1895 mit folgendem Schreiben: „Durch die Verleihung
Seine erste Anstellung fand er in der preußischen Hauptstadt als Obergerichtsassessor, wechselte 1843 nach Halle zurück, wo er als Syndikus der Franckeschen Stiftungen die ökonomische Verwaltung dieser berühmten [...] stets unsere aufrichtige und herzliche Dankbarkeit sichern“ (StAH, Familienarchiv Nr. 3305).
1850, nach dem Tode des Vaters, berief ihn die Pfännerschaft ebenfalls zum Syndikus, wo er erfolgreich die Umwandlung
Dr. August Witte. Aus Mitteln ihres 1973 verstorbenen Vaters richtete Marianne Witte nach ihrem ersten Besuch nach der politischen Wende in der Stadt ihrer Jugendjahre eine Stiftung ein, um am Aufbau Ost [...] ist. Durch Kriegseinwirkung (Luftangriff am 31. März 1945) entstanden Schäden an 27 Schwibbögen, nach Wiederherstellungsarbeiten in den fünfziger Jahren ging die Anlage jedoch stetigem Verfall entgegen [...] an der Universität Halle, Mitglied der Leopoldina und Nobelpreisträger für Chemie des Jahres 1963.
Nach Kriegsende setzte Marianne Ziegler in Düsseldorf ihr Studium fort, promovierte 1948 und heiratete
der fleißige Schüler das Studium der klassischen Sprachen an der Universität Halle aufnehmen, was er nach drei Jahren erfolgreich mit dem Staatsexamen und der Promovierung zum Dr. phil. abschloss.
Eckstein [...] und zahlreiche lokalgeschichtliche Artikel. Wegen seiner fortschrittlichen Haltung erfuhr Eckstein nach der Revolutionsepoche 1848/49 schwere Zurücksetzungen, denn ihm wurde das Direktorat der Franckeschen [...] dem neuen Direktor Gustav Kramer keine Zusammenarbeit möglich war, folgte Eckstein 1863 einem Ruf nach Leipzig, wo er bis 1881 Rektor der Thomasschule war und daneben als Professor an der Universität wirkte
Ehrenbürger Prof. Dr. Erhard Hübener war erster Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt nach dem zweiten Weltkrieg
In der 31. nichtöffentlichen Sitzung der Versammlung der Stadtverordneten der Landeshauptstadt [...] Lüttge daran, dass Professor Hübener der 25. Ehrenbürger Halles sei und der erste, der diese Ehrung nach Ende des Zweiten Weltkrieges entgegennimmt. Mit unserer Stadt pflegte er eine enge Beziehung, nachdem
Leihbibliothek und wurde am 18. September 1804 in Halle geboren. Nach der Schule erlernte er die Buchbinderei, übernahm jedoch schon 1822 nach dem Tod des Vaters das Geschäft, das er bis zum Jahre 1866 selbst
Wilhelm Gesenius und Friedrich August Tholuck. Nach Abschluss seines Studiums in Berlin (1834) folgte Fubel zwei Jahre später einem Ruf als Pfarrer nach Domnitz (Saalkreis). Fubel, ein an allen Zeitfragen [...] 24. Juni 1893, nach Erhalt des Ehrenbürgerbriefes, den Behörden seinen Dank und schrieb: „Es ist mir vergönnt gewesen in einer langen Reihe von Jahren an dem Gedeihen unserer Stadt nach Kräften mitzuarbeiten [...] n Abgeordnetenhauses. Schon 1854 hatte der rührige Politiker auf sein Pfarramt verzichtet und war nach Halle gezogen. Drei Jahre später wählten ihn die Bürger in die Stadtverordnetenversammlung, um dann
lksschule und das Reformrealgymnasium in Halle. Nach bitterer Kriegserfahrung als Luftwaffenhelfer ab 1943 und britischer Gefangenschaft konnte er nach abgelegtem Abitur 1946 ein Studium in Jura und V [...] Volkswirtschaft an der Martin-Luther-Universität aufnehmen, nach dessen Abschluss er 1952 eine Stellung als Gerichtsreferendar antrat. Aus diesen Jahren datiert Genschers politisches Engagement, das ihn [...] ihn 1946 in die LDPD führte und im August 1952 zur Übersiedlung nach Bremen veranlasste, die jedoch seine Verbundenheit mit Halle und der mitteldeutschen Region nie abreißen ließ.
Neben seine Tätigkeit als