sein wird, noch den Unsrigen nennen können und wünschen ihm, daß er die Ruhe und Muße, welche er sich nach einem arbeitsvollen Leben gegönnt hat, noch viele Jahre im Kreise der Seinigen genießen möge“ (Ebd [...] Nachrufe, während die Stadt Halle noch im Todesjahr eine kurze Straße unmittelbar am Hauptbahnhof nach Kirchner benannte.
Beruf/Funktion: langjähriger Stadtrat von Halle (Finanzen)
Verleihung der Ehr
zu geben. Natürlich konnte die Ehrenbürgerurkunde zu diesem Zeitpunkt noch nicht überreicht werden. Nach Entwürfen von Stadtbauinspektor Karl Rehorst erledigte die hallische Juwelierfirma Wratzke & Steiger [...] er sich als Privatdozent für Alte Geschichte. Für wenige Jahre wechselte Hertzberg als Redakteur nach Berlin, um dann 1860 eine außerordentliche Professur an der Universität seiner Vaterstadt anzunehmen
Hermann Heidel war Bildhauer und Schöpfer der Händel-Statur am Marktplatz
Am 2. Juli 1859, einen Tag nach der festlichen Einweihung des Händeldenkmals auf dem Markt, unterbreitete Oberbürgermeister von Voß [...] d. Bl. 63.) sich erworben hat.
Am 20. September 1859 konnte der Ehrenbürgerbrief an den Bildhauer nach Berlin abgeschickt werden. Heidel bedankte sich in einem Schreiben vom 3. Oktober 1859, in dem es
Sohn eines Färbermeisters in Halle geboren und lernte im väterlichen Betrieb das gleiche Handwerk. Nach dem Tode des Vaters führte die Mutter das Unternehmen zunächst weiter, ehe sie es ihren Söhnen Louis
lernte in einem Warenhaus in Wittstock den Beruf eines Handlungsgehilfen. Im Sommer 1851 wechselte er nach Halle, da er eine Anstellung in dem 1788 gegründeten Bankhaus H. F. Lehmann gefunden hatte. Hier wurde
Rechtsanwalt und Notar in Sprottau niederließ. Hier wirkte er schon als Stadtverordneter, ging aber 1870 nach Halle. Er baute sich eine umfangreiche Praxis auf und schuf sich durch sein kommunalpolitisches Engagement
absolvierte eine Lehre als Werkzeugmacher und erwarb auf der Arbeiter- und Bauernfakultät das Abitur. Nach abgebrochenem Jurastudium wechselte er 1959 an die Theaterhochschule Leipzig, wo Sodanns kritische [...] konnte er 1964 abschließen und ein erstes Engagement am Berliner Ensemble bei Helene Weigel antreten. Nach Stationen in Erfurt und Karl-Marx-Stadt wurde Sodann 1975 Schauspieldirektor der städtischen Bühnen
Hermann Lungkwitz (1813–1891), der noch viele interessante Stadtansichten schuf, nach dem Scheitern der Revolution 1848/49 nach Nordamerika auswanderte und sich in Texas als Fotograf und Maler niederließ.
Chirurgie, den ersten des Deutschen Reiches, gekommen war. Doch nach reiflicher Überlegung lehnte Volkmann den an ihn ergangenen Ruf nach Berlin in einem Schreiben vom 13. Juli 1882 an den zuständigen Minister [...] Gelehrte amtierte 1878/79 als Rektor der Universität und konnte am Ende seines Amtsjahres den Neubau der nach seinen Wünschen errichteten Chirurgischen Klinik auf der Maillenbreite (Magdeburger Straße) als ersten [...] aufs Freudigste ergreifen. Je weniger wir es dem Genie hätten verdenken können, wenn es die Ehren, nach denen es nicht geizte, annahm, je betrübter die ärztliche Welt die Kunde vernehmen wird, daß der
fehlte.“ (Ebd. Bl. 87).
Der Geehrte stammte aus Bromberg, wo er am 20. Juli 1803 geboren worden war. Nach dem Studium, u. a. an der Universität Halle, begann Rothe am 15. Mai 1825 seine höhere Beamtenlaufbahn