3305).
1850, nach dem Tode des Vaters, berief ihn die Pfännerschaft ebenfalls zum Syndikus, wo er erfolgreich die Umwandlung zu einer modernen Unternehmergewerkschaft durchführte. Schon 1846 war der pflic
Stiftungsprojekt die überregionale Ausstrahlung und Bedeutung der Stadt Halle (Saale) mit ihrem reichhaltigen kulturellen Erbe befördert zu haben“ (StAH, Familienarchiv Nr. 1253), wurde in der Laudatio aus
das Studium der klassischen Sprachen an der Universität Halle aufnehmen, was er nach drei Jahren erfolgreich mit dem Staatsexamen und der Promovierung zum Dr. phil. abschloss.
Eckstein begann 1831 als Lehrer [...] „Hallischen patriotischen Wochenblatts“, schrieb eine Geschichte des Hospitals, der Freimaurer-Loge und zahlreiche lokalgeschichtliche Artikel. Wegen seiner fortschrittlichen Haltung erfuhr Eckstein nach der R
der Stadt Halle zu verleihen (Die Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935. Kommentar von Reichsminister Hanns Kerrl und Oberbürgermeister Dr. Dr. Weidemann, Berlin 1937, S. 221, Bl. 44). Der Ehren [...] Prof. Dr. Erhard Hübener, dem unermüdlichen Vorkämpfer für ein einheitliches Deutschland, dem erfolgreichen Förderer des Aufbaus unseres Landes Sachsen-Anhalt und unserer Stadt, dem aufrechten Demokraten
Lithograph Hallberg liefert erneut den künstlerischen Entwurf, während der Buchbinder Saalfeld die reich dekorierte Mappe anfertigt.
Ferdinand Wolff bedankte sich am 8. September 1887 und schrieb u. a.:
ersten Male seit der Verleihung dieser Ehrung zwei verdienstvolle Kommunalpolitiker am gleichen Tag ausgezeichnet wurden (StAH, Ehrenbürgerrecht Bl. 175).
Friedrich Fubel stammte aus Havelberg, wo er als [...] Der kontaktfreudige Kommunalpolitiker gehörte zahlreichen Aufsichtsräten und hallischen Vereinen an, so der Schützengesellschaft oder der einflussreichen Tischrunde „Abendstern“.
Die Verleihungsurkunde [...] und der Stadtverordneten-Versammlung, sowie in dem stetigen Aufblühen der Stadt ist mir dafür ein reicher Lohn zu Theil geworden!“ (Ebd. Bl. 191). Im hohen Alter von 95 Jahren starb Stadtrat Friedrich Fubel
der Brandt'schen Ostpolitik betriebene Kurs des Ausgleichs zwischen den Blöcken, von seinen Gegnern auch in kritischer Absicht als „Genscherismus“ bezeichnet, baute ein Vertrauenspotenzial und persönliches [...] September 1990 in Moskau unterzeichnete Zwei-plus-Vier-Vertrag ebnete so schließlich den Weg zur deutschen Einheit.
Hatte sich Genschers Verbundenheit mit der Saalestadt vor 1989 in zahlreichen inkognito erfolgten [...] vereintes Europa“ (StAH, Großfotosammlung F 599), wie die Laudatio zu seiner Würdigung betont. Gleichzeitig trug ihm die Halloren-Brüderschaft den Titel eines Ehren-Schwagers an. Nach dem Ausscheiden aus
er, Künstler und Wissenschaftler ausgezeichnet hatte.
Der Ehrenbürgerbrief konnte Graf von Blumenthal erst am 6. August 1887 durch Oberbürgermeister Staude überreicht werden, da er am Ehrentag selbst auf [...] Hinter ihr wird ein die Farben der Stadt zeigendes Banner sichtbar, in dessen vier Ecken die Wahrzeichen von Handel und Industrie, von Kunst und Wissenschaft als derjenigen Zweige menschlichen Schaffens [...] Familiengut weilte. Der hallische Ehrenbürger erlebte noch seinen 90. Geburtstag, starb aber noch im gleichen Jahr, am 22. Dezember 1900, auf dem Gut Quellendorf bei Köthen. Seine Bestattung erfolgte auf dem
eine umfangreiche Denkschrift vorlegte (StAH, Ehrenbürgerrecht Bl. 76). So wurde Kirchner laut Text der Verleihungsurkunde vom 9. September 1872 „das Ehrenbürgerrecht unserer Stadt als ein Zeichen des Dankes [...] (Ebd. Bl. 77).
Die künstlerische Gestaltung des Ehrenbürgerbriefes hatte der Maler und Universitätszeichenlehrer Hermann Schenck (1829-1912) übernommen. Ehrenbürger Kirchner bedankte sich am 1. Oktober [...] Oktober 1827 mit folgendem Schreiben: „Den geehrten Stadtbehörden danke ich ganz ergebenst für die Auszeichnung, welche mir durch Ertheilung des Ehrenbürgerrechts meiner Vaterstadt geworden ist. Es ist mir und
42).
Der neue Ehrenbürger bedankte sich in einem Brief vom 4. Juli 1901 für die Auszeichnung. Er schrieb u. a.: „Im Bereich dieser, unserer Stadt geboren, habe ich seit sehr langer Zeit – neben dem vielseitigen [...] Vorliebe, neben anderen Studien, die Durchforschung der Geschichte ihrer interessanten und unvergleichlichen reichen Vergangenheit stets im Auge behalten. Wenn es mir endlich (wie ich doch wohl annehmen darf) [...] Vergangenheit in frischen Farben vor Augen zu führen, so haben Sie mir durch die mir zuerteilte Auszeichnung die reichste und schönste Belohnung gespendet.“ (Ebd. Bl. 34 a.)E
Anlässlich seines 80. Geburtstages