Handelstages. Seine engste Verbundenheit mit unserer Stadt bezeugt die Tatsache, dass er mit kurzen Unterbrechungen 38 Jahre der Versammlung der Stadtverordneten angehörte und lange als ihr Vorsteher fungierte [...] städtischen Gremium mit, dass er wegen seines schlechten Gesundheitszustandes sein Mandat als Stadtverordneter niederlege. In seinem Schreiben heißt es: „Daß mir meine aus solcher Betrachtung hervorgegangene [...] Mitarbeit wird mich aber nicht daran hindern, das weitere Aufblühen und Gedeihen der mir lieb gewordenen Stadt Halle auch in Zukunft mit regem Interesse zu verfolgen.“ (StAH, Ehrenbürgerrecht Bd. 2 Bl. 76).
O
von 1888
Am 10. Oktober 1899 stellte Oberbürgermeister Gustav Staude an die hallische Stadtverordnetenversammlung den Antrag, dem Justizrat Ludwig Herzfeld das Ehrenbürgerrecht zu verleihen (StAH, Ehr [...] Fest der goldenen Hochzeit feiern konnte. Ludwig Herzfeld stammte aus der kleinen schlesischen Landstadt Guhrau, wo er als Sohn eines Kaufmanns am 12. September 1819 zur Welt kam. Mit seinem Bruder bezog [...] sich Ostern 1849 als Rechtsanwalt und Notar in Sprottau niederließ. Hier wirkte er schon als Stadtverordneter, ging aber 1870 nach Halle. Er baute sich eine umfangreiche Praxis auf und schuf sich durch
kulturelle und damit soziale Wohl der Stadt Halle verdient gemacht […]. Von vielen Bürgerinnen und Bürgern wird er wegen dieses persönlichen Einsatzes für unsere Stadt und für soziale Gerechtigkeit hoch geachtet“ [...] erstes Engagement am Berliner Ensemble bei Helene Weigel antreten. Nach Stationen in Erfurt und Karl-Marx-Stadt wurde Sodann 1975 Schauspieldirektor der städtischen Bühnen Magdeburg.
1980 wechselte Peter Sodann [...] einer Festveranstaltung am 2. Juli des Jahres verabschiedet.
Bereits am 27. April beschloss der Stadtrat die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Peter Sodann zu dessen 70. Geburtstag am 1. Juni 2006 mit
lang preußischer Staatsminister
Am 10. Juni 1839 unterbreitete der Magistrat der Stadt Halle der Stadtverordnetenversammlung den Vorschlag, dem preußischen Staatsminister Philipp von Ladenberg (1769–1847) [...] Entspannung suchte.
Die Stadtverordneten erklärten ihr Einverständnis, so dass die Urkunde angefertigt werden konnte. Der Text wurde auf Pergament geschrieben, das Stadtsiegel in eine silberne Kapsel gefasst [...] Ehrenbürgerbrief erhielt von Ladenberg auch ein Geschenk der Stadt Halle in Gestalt eines Ölbildes, das einen Blick vom Weinberg des Jubilars auf die Stadt Halle zeigte. Schöpfer des Bildes war der junge hallesche
Volkmann bei seiner Entscheidung wohl kaum aus „Interesse für die Stadt oder Universität Halle“ gehandelt habe (Ebd. Bl. 101 f). Stadtrat Friedrich Dryander bringt juristische Bedenken vor, ob es angängig [...] namentlich um die Hebung der hiesigen Universität und das Wohl unserer Stadt erworben hat […]“ (Ebd. Bl. 112).
Der neue Ehrenbürger der Stadt Halle bedankt sich am 18. Februar 1883 in einem längeren eigenhändigen [...] der hervorragendsten Mediziner seiner Epoche, war über Jahrzehnte mit der traditionsreichen Universitätsstadt Halle verbunden. Er begann seine wissenschaftliche Karriere im Mai 1855 als Assistent an der
Franz war eine populäre, stadtbekannte Persönlichkeit, die einen großen Freundeskreis um sich scharte. Der Künstler starb am 24. Oktober 1892 und fand auf dem Stadtgottesacker seine letzte Ruhestätte. [...] kdirektor im 19. Jahrhundert
In seiner Sitzung vom 30. Dezember 1884 beschloss der Magistrat der Stadt Halle, dem Komponisten, Dirigenten und Universitätsmusikdirektor Robert Franz anlässlich der Feier [...] Händels am 23. Februar 1885 das Ehrenbürgerrecht zu verleihen.
In dem Schreiben an die Stadtverordnetenversammlung, dem Ersuchen zuzustimmen, heißt es u. a.: „Die hohen Verdienste, welche dieser Componist
in Merseburg und half der Stadt Halle beim Aufblühen im 19. Jahrhundert
In einem Schreiben vom 3. Dezember 1874 teilte Oberbürgermeister von Voß dem Stadtverordnetenkollegium mit, dass der amtierende Präsident [...] Vorschläge zu machen, in welch geeigneter Weise sich die Stadt an den Ehrungen beteiligen wolle. Die daraufhin eingesetzte Kommission von fünf Stadtverordneten schlug einstimmig vor, Präsident Rothe das Ehren [...] Regierungspräsident, Stadtrat
Verleihung der Ehrenbürgerschaft: 1875
Geburtsdatum: 20.07.1803
Geburtsort: Halle
Sterbedatum: 12.04.1893
Ort der Beisetzung: Halle, Stadtgottesacker
Versammlung der Stadtverordneten dem aus seinem Amte scheidenden Oberbürgermeister der Stadt, Johann Ferdinand August Schröner, das Ehrenbürgerrecht zu verleihen (StAH, Acta der Stadtverordneten zu Halle. [...] Werk „Die Stadt Halle“ (Carl Hugo Freiherr vom Hagen: Die Stadt Halle, nach amtlichen Quellen historisch-topographisch-statistisch dargestellt. Bd. 2 Halle 1867, S. 330 ff.) würdigt Stadtrat von Hagen [...] Juni 1834 als Direktor des Landes- und Stadtgerichtes amtierte. In diesem Amte erwarb er sich überall die größte Anerkennung, so dass ihn die Stadtverordnetenversammlung nach der Pensionierung von Oberbür
die Anregung Dr. Risels auf und beschloss, der Versammlung der Stadtverordneten vorzuschlagen, Professor Weber das Ehrenbürgerrecht der Stadt Halle zu verleihen. Das Gremium billigte auch, dass für die [...] unserer Gemeinde das Ehrenbürgerrecht der Stadt Halle a. S.“ (StAH, Ehrenbürgerrecht Bd. 2 Bl. 72). Professor Weber starb am 4. September 1914. Der Nachruf der Stadt Halle rühmt den hallischen Mediziner noch [...] Verdienste als Direktor der Universitätskliniken
Am 1. Mai 1904 machte der amtierende Kreisarzt der Stadt Halle, Dr. Otto Risel, den Magistrat darauf aufmerksam, dass am 10. Juni 1904 Professor Dr. Theodor
Beamter, der sich für die Stadt Halle (Saale) einsetzte
In der Ratssitzung vom 11. März 1833 machte Oberbürgermeister Dr. Mellin den Vorschlag, erstmals das Ehrenbürgerrecht der Stadt Halle zu verleihen. Er [...] Mai 1833 die Feier seines fünfzigjährigen Staatsdienstes begehen konnte (Stadtarchiv Halle (StAH), Acta des Magistrats der Stadt Halle betr. das Ehrenbürgerrecht. Centralbüro Kap. X Abt. A Nr. 1 Bd. 1 Bl [...] das Ehrenbürgerrecht der Stadt Halle vom 9. Mai 1833 spricht von „dem lebendigen Gefühle der Dankbarkeit“ für seine „unermüdet tätige und wohlwollende Fürsorge für unsere Stadt“. (Ebd. Bl. 9.) Wegen Krankheit