Verbundenheit mit Halle und der mitteldeutschen Region nie abreißen ließ.
Neben seine Tätigkeit als Rechtsanwalt ab 1954 trat seit 1956 nun die politische Arbeit in Bonn für die FDP. 1965 wurde Genscher in den
der huldigenden Stadt erkenntlich, weist mit der Linken auf den Ehrenbürgerbrief hin, indes die Rechte einen Lorbeerkranz hebt. Hinter ihr wird ein die Farben der Stadt zeigendes Banner sichtbar, in dessen [...] die Vorderansicht des Theaters eingetragen, bei dessen Einweihung der General anwesend war. In der rechten unteren Ecke wird der Beschauer durch ein Bildchen mit den 5 Türmen des Marktplatzes nochmals an
Kirchner (1767-1842) geboren. Er besuchte die Schulen dieser Anstalt und studierte schließlich die Rechte an der Universität Halle. Im Alter von 27 Jahren, am 4. Februar 1833, wurde er als Referendar des [...] war er verantwortlich für die Belange der städtischen Finanzen, der Vermögensanlagen und der Rechtsvertretung der Stadt.
Kirchner, der eng mit Stadtrat Ludwig Wucherer zusammenarbeitete, förderte in jeder [...] seiner Mitbürger, für die Stadt geleisteten langjährigen treuen Dienste namentlich in Wahrnehmung der Rechte der Gemeinde und in der Fürsorge für ihre Hilfsbedürftigen und Armen“ zuerkannt. Weiter heißt es
Wenn es mir endlich (wie ich doch wohl annehmen darf) wirklich gelungen ist, unseren Mitbürgern das rechte Bild jener Vergangenheit in frischen Farben vor Augen zu führen, so haben Sie mir durch die mir
Künstler einen Tribut ihrer Dankbarkeit durch Ausübung des in § 6 der Städte-Ordnung ihr verliehenen Rechtes darbringen und den Künstler wie sich selbst zu ehren, indem sie diesen unter die Zahl ihrer Bürger
die Stadtverordnetenversammlung jedoch, den Abgeordneten Jentzsch durch die Verleihung des Ehrenbürgerrechts auszuzeichnen, was die Billigung des Magistratskollegiums fand (Ebd).
Louis Jentzsch wurde am [...] Stadtsparkasse ein und blieb ihm bis zum Tode verbunden. So heißt es in der Verleihungsurkunde zu Recht: „Dem Rentner Herrn Louis Jentzsch, hier, welcher der Stadtverordnetenversammlung seit fünfzig Jahren
In seinem Schreiben heißt es: „Daß mir meine aus solcher Betrachtung hervorgegangene Entschließung recht schwer geworden ist, will ich bei meinem Rücktritt von einer mir zu aller Zeit lieb und werth gewesenen
seinem Bruder bezog er das evangelische Gymnasium in Glogau, um dann an der Universität Berlin die Rechte zu studieren. Er bestand 1840 das Auskultatorexamen und arbeitete dann beim Landgericht Görlitz und [...] folgte 1846 in Berlin. Herzfeld war in verschiedenen Bereichen tätig, ehe er sich Ostern 1849 als Rechtsanwalt und Notar in Sprottau niederließ. Hier wirkte er schon als Stadtverordneter, ging aber 1870 nach [...] beim Magistrat und schrieb: „Die hiesigen städtischen Behörden haben durch die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an mich meine geringen Verdienste um das Gemeinwesen unserer Stadt Halle in einer Weise belohnt
dem längeren Gutachten wird betont, dass er in Halle erzogen wurde, an der Universität ab 1786 die Rechte studiert habe und stets „eine große Vorliebe“ für die Stadt zeigte und „solche bei vielfachen Ge
vernehmen wird, daß der berufenste deutsche Kliniker sich weigert, den Platz einzunehmen, der ihm von Rechts wegen gebührt, desto stolzer kann Halle und seine alma mater sein, daß es seinen berühmten Mitbürger [...] schuldet und von welchen dieselben durchdrungen ist. Dies kann wohl nur durch Verleihung des Ehrenbürgerrechts geschehen, welche ich hiermit beantrage.“ (StAH, Ehrenbürgerrecht Bl. 101). Daraufhin gab es [...] Volkmann in dessen Haus Wilhelmstraße 32 (heute Emil-Abderhalden-Straße) auf, um ihm die Ehrenbürgerrechtsverleihung mitzuteilen. Die Urkunde konnte bei dieser Gelegenheit noch nicht überreicht werden, da