Händel-Festspiele eröffnet. Ebenfalls eine Tradition ist der Festvortrag des Barockmusikfestes, das in diesem Jahr das Thema „Oh la la! Händel? – Französische Inspirationen“ hat. Passend dazu spricht im Festvortrag
Programm. Die Intendanz der kulturellen Themenjahre wird von wechselnden Institutionen übernommen. In diesem Jahr zeichnen das Puppentheater Halle und die Franckeschen Stiftungen zu Halle verantwortlich; die
unermüdlich zum Wohle seiner Patienten und der Stadt tätig.
Die Ehrenbürgerurkunde vom 2. Mai 1904 fasst dies in folgende Worte: „Dem ordentlichen Professor der vereinigten Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg
änkte Hochachtung für seine Amtsführung zum Ausdruck bringen, obwohl er nur viereinhalb Jahre in dieser Stellung gewesen war.
Schröner stammte aus der preußischen Hauptstadt Berlin, wo er 1801 zur Welt [...] Halle brachte, wo er seit dem 14. Juni 1834 als Direktor des Landes- und Stadtgerichtes amtierte. In diesem Amte erwarb er sich überall die größte Anerkennung, so dass ihn die Stadtverordnetenversammlung nach [...] verfolgt, andere Wege eingeschlagen werden, daß abweichende Überzeugungen zum Streit führen, aber dieser Streit soll ehrlich und offen sein und selbst bei einer von dem einen oder anderen Theile geglaubten
vor, Präsident Rothe das Ehrenbürgerrecht zu verleihen. Zur Begründung führte das Gremium an, dass dieser „amtlich und außeramtlich stets das lebhafteste Interesse für das Aufblühen und Gedeihen der Stadt
Stadtverordnetenversammlung, dem Ersuchen zuzustimmen, heißt es u. a.: „Die hohen Verdienste, welche dieser Componist um die Musik – besonders auch um Händels Werke – erworben hat und die allgemeine Anerkennung [...] überschattet, so dass er schließlich alle öffentliche Tätigkeit einstellen musste. Äußerer Anlass dieser hoch verdienten Ehrung war der bevorstehende 70. Geburtstag des Komponisten am 28.06.1885. Die S [...] konnte.
Im Text des Ehrenbürgerbriefes heißt es u. a.: „Wir wünschen, daß der Genannte die Verleihung dieser höchsten bürgerlichen Auszeichnung als die Bethätigung dankbarer Anerkennung der unvergänglichen
Windeseile herum und wurde lebhaft erörtert.
Das „Hallesche Tageblatt“ schreibt drei Tage später: „Diese Nachricht wird alle, die ein Herz für unsere Stadt, Liebe zu unserer Universität, Mitgefühl für die [...] er Gustav Staude von den Vorteilen des Entschlusses Volkmanns und fuhr dann fort: „Die Bedeutung dieser Vortheile wird gewiß Niemand unterschätzen und ich halte es deshalb für eine Pflicht der städtischen [...] auszudrücken, welche ihm die Bürgerschaft von Halle schuldet und von welchen dieselben durchdrungen ist. Dies kann wohl nur durch Verleihung des Ehrenbürgerrechts geschehen, welche ich hiermit beantrage.“ (StAH
Theater entstand, die den für Halle schon traditionellen Namen „neues theater“ erhielt. Der Ausbau dieser Bühne zu einem kulturellen Zentrum Halles mit Literaturcafé, Kleinkunstbühne und Bibliothek unter [...] soziale Wohl der Stadt Halle verdient gemacht […]. Von vielen Bürgerinnen und Bürgern wird er wegen dieses persönlichen Einsatzes für unsere Stadt und für soziale Gerechtigkeit hoch geachtet“. (StAH, Fam
Wiederkehr meiner ehelichen Verbindung mit meiner Gattin erfolgte, hat für uns beide Ehegatten die Feier dieses Tages zu einer besonders ehrenden gemacht“(Ebd. Bl. 33).
Am 1. Januar 1900 schied Herzfeld aus dem
er bald mit der Prokura betraut, um dann später, während der Jahre 1875 bis 1905, Gesellschafter dieser einflussreichen Bank zu werden. Am 16. August 1857 hatte sich Bethcke mit Emilie Lehmann, der ältesten [...] aller Zeit lieb und werth gewesenen Mitarbeit nicht unausgesprochen lassen. Mein Zurücktreten von dieser Mitarbeit wird mich aber nicht daran hindern, das weitere Aufblühen und Gedeihen der mir lieb gewordenen [...] zu verfolgen.“ (StAH, Ehrenbürgerrecht Bd. 2 Bl. 76).
Oberbürgermeister Gustav Staude schlug aus diesem Anlass vor, Bethcke das Ehrenbürgerrecht der Stadt Halle zu verleihen. In seiner Begründung betont